Die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki verehrt Deutschlands Jahrhundertspielerin Steffi Graf.

"Steffi war einfach superfit. Beweglich, geschmeidig, flink. Sie tänzelte regelrecht über den Court", sagte die 20-jährige Dänin im Gespräch mit der "Welt am Sonntag".

Vor allem die Grafsche Vorhand sei "ein Genuss" gewesen: "Sie hatte diese Zähigkeit, diese Ausdauer, diese eisernen Nerven, um die großen Matches zu gewinnen. Ich vermute, sie könnte auch heute noch ganz gut mithalten im Profitennis."

An der Schweizerin Martina Hingis imponierte Wozniacki "die Intelligenz, mit der sie sich gegen die Stärkeren und Größeren durchsetzte, sogar noch gegen die Williams-Schwestern. Bei ihr

wusste man nie, was im nächsten Moment für ein Schlag kam. Sie hatte alle Tricks drauf", sagte die Dänin.

Als Kind gehört Wozniacki zu einer Reihe von dänischen Talenten, die von Kronprinz Frederik gefördert wurden.

Dabei wäre sie damals viel lieber Schauspielerin geworden: "In einem Harry-Potter-Film hätte ich gerne mal mitgespielt. Die Bücher habe ich verschlungen."

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