Die belgische Australian-Open-Siegerin Kim Clijsters, der Schwede Robin Söderling und andere Tennis-Stars haben bei den mit insgesamt neun Millionen Dollar dotierten WTA- und ATP-Turnieren in Miami/US-Bundesstaat Florida rund 300.000 Dollar an Spendengeldern für die Katastrophen-Opfer in Japan gesammelt.

An der Telefon- und Online-Aktion waren auch die an Nummer drei gesetzte Wera Swonarewa (Russland) sowie die ebenfalls in Miami spielenden Japanerinnen Kei Nishikori, Kimiko Date-Krumm und Ayumi Morita beteiligt.

Die Gesamtsumme wird sich noch erhöhen durch zusätzliche Spenden von WTA, ATP, Tennis-Weltverband ITF und den vier Grand-Slam-Turnieren. Das Geld wird dem Roten Kreuz Japans für die Opfer der Natur- und Atomkatastrophe zur Verfügung gestellt.

"Es ist traurig anzusehen, wie die Japaner durch all diese Schwierigkeiten gehen müssen. Erst ein Erdbeben, dann ein Tsunami und jetzt die Probleme mit der Radioaktivität", hatte Kim Clijsters erklärt, als sie zwei Tage zuvor ihre Teilnahme an dem WTA-Turnier Ende September in Tokio absagte.

Andere Tennis-Stars tauschten Rackets gegen Fußballschuhe, um Japan zu helfen: Der Weltranglistenerste Rafael Nadal (Spanien) und Australian-Open-Sieger Novak Djokovic (Serbien) trafen am Mittwoch in einer ATP-Auswahl im Rahmen eines Benefizspiels auf den US-Zweitligisten Fort Lauderdale Strikers.

Djokovic sagte dabei: "Ich bin sehr besorgt um die Menschen in Japan, und ich denke, dass wir alles tun müssen, um den Bedürftigen zu helfen."

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