Der Deutsche Tennis Bund scheint einen Nachfolger für Präsident Georg von Waldenfels gefunden zu haben, der im November nach zwölf Jahren sein Amt abgeben wird.

Demnach soll Karl Georg Altenburg, Chef der Frankfurter Finanzagentur J.P. Morgan Chase Bank, mit der Unterstützung der Verbände von Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Niederrhein die Nachfolge von Waldenfels übernehmen.

Die Unterstützer-Verbände hatten bereits 2009 den umstrittenen Waldenfels stürzen wollen.

Der 49-jährige Altenburg bestätigte seine Kandidatur. Er sei bereit zu einem professionellen Neuanfang, um das deutsche Tennis endlich wieder nach vorne zu bringen:

"Es gibt ein Team, das sich der Vision verschrieben hat, Tennis wieder zum Volkssport zu machen", sagte Altenburg. Er selbst wolle und müsse dabei "gar nicht so sehr im Vordergrund stehen".

In einem anonymen Schreiben ist zudem ist die Rede davon, die Gremienstruktur zu verändern und einen hauptamtlichen Generalsekretär einzuführen, der das Tagesgeschäft verantworten soll.

Altenburg will Ex-Profi Carl-Uwe Steeb mit ins Team holen, allerdings nicht in hauptverantwortlicher Funktion.

"Ich kenne Charly, er unterstützt uns auch, aber er wird weder Generalsekretär noch CEO", sagte Steeb.

Altenburg muss bei der Wahl wohl in eine Kampfkandidatur gehen.

So gibt es bereits eine offizielle Kandidatur des bayerischen Verbandspräsidenten Helmut Schmidbauer.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel