Das neue Präsidium des DTB will künftig gerne auf die Ratschläge des dreimaligen Wimbledonsiegers Boris Becker hören. Das kündigte der hauptamtliche Geschäftsführer Stephan Brune an.

"Wir wollen die großen Namen im deutschen Tennis auch in die Entwicklung des deutschen Tennis einbinden und ihr Knowhow nutzen", sagte Brune: "Es ist doch merkwürdig, dass der britische Verband Boris Becker um Rat fragt, aber der DTB nicht." Erste Gespräche zu diesem Thema habe der neue DTB-Präsident Karl Altenburg bereits mit Becker geführt.

Drei zentrale Themen bestimmen die tägliche Arbeit von Brune, dessen Schreibtisch seit Montag in der DTB-Zentrale am Hamburger Rothenbaum steht.

"Erstens sollen wieder mehr Menschen mit Freude Tennis spielen, zweitens wollen wir basierend auf einer guten Arbeit im Jugend- und Breitensport den Boden für den Nachwuchs im Spitzensport bereiten, und drittens soll Tennis im gesellschaftlichen Umfeld positiv besetzt sein", sagte der Geschäftsführer.

Vor allem gelte es nun, Sponsorengelder zu generieren, um all diese Ziele in die Tat umzusetzen.

Zudem hofft man beim DTB darauf, dass die Justiz in den USA die Klage der ATP zurückweist, die vom DTB umgerechnet elf Millionen Euro für entstandene Kosten im Prozess um die Zurückstufung des Hamburger Turniers haben will.

Am Donnerstag könnte es dafür einen ersten Fingerzeig geben, wenn die Anwälte der beteiligten Parteien zur mündlichen Verhandlung vor einem US-Berufungsgericht erscheinen.

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