Der frühere Tennisstar Yannick Noah verdächtigt spanische Spieler des Dopings.

Er vermute, dass diese Praxis weit verbreitet sei, erklärt der Franzose. Zugleich sagt Noah, um Chancengleichheit herzustellen, solle jedem Sportler der Einsatz leistungsfördernder Substanzen erlaubt werden.

Der French-Open-Gewinner von 1983 sagt in der Zeitung "Le Monde" (Samstagausgabe), dass französische Athleten keine Chance gegen ihre spanischen Konkurrenten mehr hätten.

Diese vergleicht Noah mit Comicfiguren, die in einen Zaubertrank-Bottich gefallen sind. "Wie kann eine Nation einen Sport wie diesen von einem Tag auf den anderen derart dominieren", fragt sich Noah.

Er fügt an, dass es in Sportkreisen immer bekannt gewesen sei, dass der einzige Weg, zu gewinnen, der war, den Anti-Doping-Tests stets einen Schritt voraus zu sein.

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