Der ehemalige Weltklasse-Tennisspieler Yannick Noah hat sich mit seinen pauschalen Doping-Vorwürfen gegen den spanischen Sport auch beim eigenen Verband ins Abseits befördert.

Der französische Tennis-Verband (FFT) verurteilte am Dienstagabend in einer Stellungnahme die Anschuldigungen Noahs als "unangemessen" und "kontraproduktiv" im Kampf gegen Doping.

"Der französische Tennis-Verband distanziert sich ausdrücklich von den Kommentaren Yannick Noahs", hieß es in einer Stellungnahme.

Zuvor hatten bereits Frankreichs Sportminister David Douillet und der spanische Tennisspieler Rafael Nadal Noah wegen dessen Unterstellungen kritisiert.

Der French-Open-Gewinner von 1983 hatte der Zeitung "Le Monde" am vergangenen Wochenende gesagt, dass französische Athleten keine Chance gegen ihre spanischen Konkurrenten mehr hätten, weil diese in einen Zaubertrank-Bottich gefallen seien.

"Wie kann eine Nation einen Sport wie diesen von einem Tag auf den anderen derart dominieren", fragt sich Noah.

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