Der Deutsche Tennis Bund (DTB) will in Kürze ein "relativ überarbeitetes" Nachwuchs-Konzept präsentieren. Das kündigte der neue DTB-Präsident Karl Altenburg am Rande des verlorenen Davis-Cup-Erstrundenspiels gegen Argentinien in Bamberg an. Das Papier soll helfen, die "Marke Tennis" aufzubauen und die Aufbruchstimmung zu nutzen.

Dafür wurden bereits ein wirtschaftlicher und ein sportlicher Beirat gegründet. In den letzten Wochen holten die Funktionäre etliche Meinungen von Ex-Profis wie Boris Becker und Michael Stich oder auch dem früheren Davis-Cup-Teamchef Niki Pilic ein.

"Nun gilt es, das Know-how zu bündeln. Wir müssen es uns zum Ziel setzen, irgendwann mal wieder den Davis Cup oder den Fed Cup zu gewinnen", sagte DTB-Geschäftsführer Stephan Brune.

Dazu müssen allerdings die Rahmenbedingungen geschaffen werden - sprich willige Sponsoren aus der Industrie gefunden werden, die den DTB bei seinem "Neuanfang begleiten", wie Altenburg sagte. Er mahnt aber auch vor zu großen und vor allem zu ungeduldigen Erwartungen. "Investments brauchen Zeit, denn wir hatten viele Jahre ohne Investments", sagte der DTB-Präsident, der im November das Amt von Georg von Waldenfels übernommen hatte.

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