Der Serbe David Savic bleibt als zweiter Profi wegen versuchter Spielmanipulation lebenslänglich gesperrt.

Der internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne wies die Berufung des 27-Jährigen gegen das von der Tennis-Antikorruptionsbehörde AHO verhängte Berufsverbot zurück, hob allerdings die erstinstanzliche Geldstrafe von 100.000 Dollar auf.

Das CAS-Gremium unter Führung seines deutschen Präsidenten Dirk-Reiner Mertens sah die Vorwürfe gegen Savic wie zuvor schon die AHO als erwiesen an.

Als ersten Tennis-Profi hatte der CAS im vergangenen März den Österreicher Daniel Köllerer ebenfalls wegen Spielmanipulationen lebenslang gesperrt.

Savic und Köllerer dürfen in Zukunft weltweit weder als Aktive noch als Trainer oder in anderer Funktion an offiziellen Tennis-Veranstaltungen teilnehmen.

Savic, der im Oktober 2009 als Nummer 363 die höchste Notierung seiner Laufbahn in der Weltrangliste erreicht hatte und zum Zeitpunkt des AHO-Urteils vor Jahresfrist auf Position 659 rangierte, soll im Herbst 2010 einem Tour-Kollegen ein Angebot zur Manipulation eines Matches unterbreitet haben.

Der angesprochene Spieler wandte sich jedoch an die Korruptions-Beauftragten des Weltverbandes ITF. Savic bestritt bis zuletzt seine Unschuld.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel