Die angekündigte "Palastrevolution" im Deutschen Tennis Bund (DTB) ist vorerst gescheitert.

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag in Ulm erwies sich der von zehn Landesverbänden gemeinsam formulierte Antrag, dem Bundesausschuss künftig Mitspracherecht bei den Entscheidungen des Präsidiums einzuräumen, als nicht mehrheitsfähig.

Beschlossen wurde lediglich, dem Bundesausschuss gewisse Rahmenkompetenzen einzuräumen, deren genaue Inhalte bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung am 10. November in Frankfurt/Main gemeinsam mit dem Präsidium diskutiert werden sollen.

"Es wurde alles hochgespielt, es gibt keinen Rücktritt, das war auch nie Thema", sagte DTB-Präsident Karl Altenburg.

Angeführt von Bayern, dem mitgliederstärksten deutschen Verband, hatten sich die zehn Landesverbände für eine Erweiterung des Kompetenzbereichs für den Bundesausschuss stark gemacht - ein eindeutiges Misstrauensvotum gegen das Präsidium Altenburg.

Den Bundesausschuss bilden die Präsidenten der 18 Landesverbände, ihr Sprecher ist Westfalen-Präsident Robert Hampe.

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