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Mischa Zverev gewann 2008 an der Seite von Mikhail Youzhny das Rasenturnier in Halle © getty

Mischa Zverev hat in Rom für eine weitere Überraschung gesorgt und trifft nun im Viertelfinale auf den Weltranglisten-Zweiten.

Rom - Der Hamburger Mischa Zverev hat beim Turnier in Rom für die bislang größte Überraschung gesorgt und steht bei dem 2,75-Millionen-Euro-Turnier im Viertelfinale.

Der 21-Jährige besiegte in der Runde der besten 16 den 69 Plätze höher notierten Weltranglisten-Siebten Gilles Simon aus Frankreich 6:4, 6:1 und feierte damit einen der wichtigsten Erfolge seiner bisherigen Laufbahn.

Zverevs nächster Gegner im Viertelfinale am Freitag ist der Schweizer Weltranglisten-Zweite Roger Federer, der sich gegen den Tschechen Radek Stepanek ebenfalls mit 6:4, 6:1 durchsetzte (DATENCENTER: Alle Tennis-Ergebnisse).

Drei Breaks im zweiten Satz

Zverev gelang im ersten Satz des insgesamt 63-minütigen Matches das entscheidende Break schon im dritten Spiel.

Auch nach der Verwandlung seines dritten Satzballes behielt der gebürtige Moskauer das Kommando und nahm seinem schwach aufschlagenden Kontrahenten insgesamt noch dreimal das Service ab.

Zverev: "Großer Sieg für mich"

"Das war ein ganz großer Sieg für mich. Ich habe danach direkt meine Familie angerufen, und sie sind natürlich alle sehr glücklich", sagte der Qualifikant nach seinem Coup.

Doch der Linkshänder richtete den Blick allerdings auch schon auf das Match gegen Federer:

"Er war früher mein Lieblingsspieler. Ich habe viele Spiele von ihm gesehen und kenne ihn dadurch recht gut, auch wenn er mich sicher nicht so gut kennt", so Zverev.

Der Deutsche freut sich auf das Duell:

"Gegen solche Topspieler hat man allgemein sicher nur wenig Chancen, aber ich muss und werde sicherlich etwas probieren. Auf jeden Fall werde ich gegen Federer raus gehen und Spaß haben."

Kiefer und "Kohli" bereits raus

Der Linkshänder, der durch Erfolge zum Auftakt gegen den Tschechen Tomas Berdych und danach gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu ins Achtelfinale eingezogen war, ist der letzte deutsche Spieler in Rom.

Zuvor waren Nicolas Kiefer ("Kiwi" früh gescheitert) und in der zweiten Runde auch Philipp Kohlschreiber (Zverev weiter - Kohlschreiber lässt Chancen aus) ausgeschieden.

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