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Roger Federer hat im Jahr 2009 bisher vier Turniersiege eingefahren © getty

Erstmals seit zehn Jahren sind die ersten Vier der Welt in Cincinnati unter sich. Vor dem Hit gegen Federer wackelt Murray.

Cincinnati - Die Nummern eins, zwei drei und vier der Tennis-Welt haben beim ATP-Masters-Turnier in Cincinnati das Halbfinale erreicht. Das gab es in der Turniergeschichte nur einmal zuvor: 1999 standen Pete Sampras, Jewgeni Kafelnikow, Andre Agassi und Pat Rafter in der Vorschlussrunde.

Die beiden aktuellen Ranglisten-Ersten, Roger Federer und Andy Murray, kämpfen bei der Generalprobe für die US Open nun im direkten Duell um den Einzug ins Endspiel.

Der Schweizer Superstar bezwang in der Runde der letzten Acht den früheren Weltranglistenersten Lleyton Hewitt (Australien) locker mit 6:3, 6:4.

Bilanz spricht für Murray

Der Schotte Murray tat sich bei seiner Partie gegen "Lucky Loser" Julien Benneteau (Frankreich) erstaunlich schwer.

Der 22-Jährige verlor den ersten Durchgang, setzte sich aber nach 2:11 Stunden mit 4:6, 6:3, 6:1 durch.

Die Bilanz spricht klar für Murray: In den vergangenen acht Duellen gegen den Briten kassierte Federer sechs Niederlagen.

Nadal: "Das Turnier tut mir gut"

Im zweiten Halbfinale messen sich Rafael Nadal und Novak Djokovic. Der Serbe bezwang am Freitagabend Gilles Simon aus Frankfreich mit 6:4, 7:5.

Rekonvaleszent Nadal, auf Rang drei der Weltrangliste abgerutscht, gewann sein Viertelfinale gegen den Tschechen Tomas Berdych ebenfalls mit 6:4 7:5.

Der Spanier bleibt damit wie "Djoko" ohne Satzverlust im Turnier. "Als ich hier ankam, habe ich nicht erwartet, so weit zu kommen", sagte Nadal. "Nun kann alles passieren, denn das Turnier tut mir gut."

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