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Roger Federer steht zum dritten Mal in fünf Jahren im Finale von Cincinnati © getty

Nach vier Pleiten in Folge schlägt die Nummer 1 der Welt im Halbfinale von Cincinnati die Nummer 2. Djokovic fertigt Nadal ab.

Cincinnati - Roger Federer hat bei der Generalprobe für die US-Open ein Signal der Stärke gesetzt, der wiedergenesene Rafael Nadal muss dagegen einen Rückschlag verkraften.

Während der Weltranglisten-Erste aus der Schweiz im Halbfinale von Cincinnati die Nummer 2 Andy Murray mit 6:2, 7:6 (10:8) und nach vier Niederlagen in Folge gegen den Schotten den Fluch bannte, scheiterte Nadal klar mit 6:1, 6:4 an Novak Djokovic.

Der Vorjahresfinalist aus Serbien versucht im Endspiel gegen Federer (So., ab 18.30 Uhr LIVESCORES), auch das dritte Duell der beiden in diesem Jahr zu gewinnen.

Nur ein Breakball für Nadal

Der frühere Weltranglisterste Nadal, der den ersten Satz in 29 Minuten abgab und seinen einzigen Breakball im achten Spiel des zweiten Sets vergab, war dennoch zufrieden.

"Diese Woche war sehr wichtig für mich", sagte der Spanier, der zwei Monate wegen Sehnenentzündungen in beiden Knien hatte pausieren müssen. "Ich bin glücklich, dass ich hier war und glücklich, dass ich mehr bereit für die US Open bin, als ich es vorher erwarten konnte."

"Djoko" erreichte damit 2009 zum zweiten Mal ein Finale ohne Satzverlust.

Doppelfehler beendet das Match

"Gegen Roger werden die Ballwechsel kürzer. Falls er so spielt wie zumeist in diesem Jahr, wird es wirklich schwierig", sagt der Weltranglisten-Vierte, der in seiner Karriere vier von elf Begegnungen mit Federer gewann.

Der Schweizer, der das Turnier 2005 und 2007 gewann, ließ keinen einzigen Breakball Murrays zu und nahm dem Schotten bereits im vierten Spiel des ersten Satzes den Aufschlag ab.

Im Tiebreak des zweiten Satzes wehrte er bei 5:6 einen Satzball ab, und stand nach Murrays drittem Doppelfehler im Match als Sieger fest.

"Ich bin aggressiv geblieben und glaube, den Sieg letzlich verdient zu haben, da ich nie Angst hatte, meinen Schlägen nachzusetzen", erklärte Federer.

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