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Robin Söderling verlor in diesem Jahr das French Open-Finale gegen Roger Federer © getty

Der Schwede steht bei den ATP World Tour Finals als erster Spieler unter den letzten Vier. Federer überwintert auf Platz eins.

London - Robin Söderling hat als erster Spieler beim ATP-Tour-Finale in London das Halbfinale erreicht.

Der Schwede besiegte den Serben Novak Djokovic mit 7:6 (7:5) und 6:1.

Nach seinem überraschenden Auftaktsieg gegen Rafael Nadal feiert er damit seinen zweiten Zweisatz-Erfolg und ist nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in Gruppe B zu verdängen.

Federer bleibt ganz oben

Der Weltranglistenerste Roger Federer hat beim sein erstes wichtiges Etappenziel erreicht.

Der Schweizer feierte in seinem zweiten Gruppenspiel einen 3:6, 6:3, 6:1-Erfolg gegen Lokalmatador Andy Murray und steht damit zum fünften Mal als die Nummer 1 zum Jahresende fest. (DATENCENTER: Die ATP Tour World Finals)

Dies war ihm von 2004 bis 2007 viermal in Folge geglückt. Nur der Amerikaner Pete Sampras stand in den neunziger Jahren bislang sechsmal und damit öfter als Federer am Ende eines Tennis-Jahres an der Spitze.

"Ein wunderbares Gefühl"

"Es ist offiziell, das ist ein wunderbares Gefühl. Ich glaube, das ist für mich eher ein Grund, heute nacht zu feiern, als der Sieg gegen Andy", sagte Roger Federer nach dem Triumph vor 17.500 Fans.

Er blickte anschließend auf sein Tennis-Jahr zurück: "Nach dem schweren Jahr 2008 zurückzukommen und in der Lage sein, zu dominieren und Spitzentennis zu spielen, ist eine großartige Leistung."

Zittern trotz Sieges

Trotz des zweiten Sieges hat Roger Federer einen Platz im Halbfinale aber noch nicht sicher.

Bei einer abschließenden Niederlage gegen US-Open-Sieger Juan Martin Del Potro und einem Sieg Andy Murrays gegen den bislang erfolglosen Spanier Fernando Verdasco hätte drei Spieler 2:1 Siege auf dem Konto. Dann wären die Rechenkünstler zur Ermittlung der beiden Halbfinalisten in der Gruppe A gefragt. (Alle ATP-News)

Verdasco so gut wie raus

Del Potro hatte zuvor seine Chance auf den Halbfinaleinzug gewahrt. Der Weltranglistenfünfte besiegte Fernando Verdasco 6:4, 3:6, 7:6 (7:1). Verdasco hat dagegen nach zwei Niederlagen nur noch theoretische Chancen aufs Weiterkommen. Zum Auftakt hatte er gegen Roger Federer verloren.

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