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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Roger Federers konnte bereits 13 Grand-Slam-Titel gewinnen © getty

Der Schweizer braucht Erholung und sagt die Teilnahme an den Stockholm Open ab. Den Zeitpunkt seiner Rückkehr lässt er offen.

Von Maximilian von Harsdorf

München - Roger Federer wird bei den in der nächsten Woche beginnenden Stockholm Open nicht an den Start gehen. Als Begründung für seine Absage führte er an, dass er nach einem harten Jahr Ruhe brauche.

Die Nummer zwei der Welt ließ zudem offen, ob er vor Jahresende auf den Court zurückkehren werde.

"Momentan bin ich nicht sicher, wann ich wieder bereit sein werde zu spielen, aber ich hoffe noch vor Jahresende wieder zurück zu sein", so Federer.

Folgen weitere Turnierabsagen?

Somit ist auch unsicher ob der ehemalige Weltranglistenerste sein weiteres Restprogramm für diese Saison wie geplant durchziehen wird.

Auf dem Programm stehen eigentlich noch Auftritte bei den Madrid Masters, seinem "Heimspiel" bei den Swiss Indoors, den Paris Masters, sowie dem Masters Cup in Shanghai.

Nach Krankheit noch nicht bei einhundert Prozent

Beim 27-jährigen Federer wurde zu Jahresbeginn Pfeiffersches Drüsenfieber diagnostiziert. Es folgte ein, für seine Verhältnisse, schwaches Jahr mit einigen schmerzhaften Niederlagen.

So verlor er die Spitzenposition der Weltrangliste an Rafael Nadal. Es war auch der Mallorquiner, der Federers Siegesserie in Wimbledon beendete und damit den sechsten Erfolg des Schweizers in Folge verhinderte.

Blick geht nach vorne

Doch nach zuletzt stark ansteigender Form und dem Erfolg bei den US-Open im September blickt Federer jetzt wieder nach vorne.

"Ich bin glücklich wieder gesund zu sein", so Federer. "Ich möchte auch in den kommenden Jahren wieder in der Weltspitze mitspielen. Und ich will versuchen wieder die Nummer eins zu werden."

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