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Ein Wahrzeichen von der Olympiastadt Sydney - das Opera House © imago

Die Metropole will vom wirtschaftlichen Schub durch das Grand-Slam-Turnier profitieren. Doch die Verantwortlichen müssen sich noch etwas gedulden.

Sydney - Die Frage um den Spielort der künftigen Australian Open hat zu einem ernsthaften Disput zwischen dem Interessenten Sydney und dem bisherigen Ausrichter Melbourne geführt.

Sydneys Stadtväter kündigten den Bau eines neuen Stadions auf Glebe Island an, um den Konkurrenten Melbourne in neun Jahren als Veranstalter abzulösen.

Melbournes seit 1988 gültiger Vertrag als Organisator des Turniers läuft 2016 aus.

Es geht um 50 Millionen Euro

In den Streit eingeschaltet haben sich die Regionalpolitiker von New South Wales (Sydney) und Victoria (Melbourne).

Die "Open" sind alljährlich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und bringen für die Infrastruktur umgerechnet über 50 Millionen Euro ein.

Neue Rekordzahl

In dieser Saison hatten die Veranstalter in Melbourne die Rekordzahl von 605.735 Besuchern vermeldet.

Die nächsten Australian Open finden vom 19. Januar bis 1. Februar 2009 in Melbourne statt.

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