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Andreas Beck wartet noch auf seinen ersten Sieg bei einem ATP-Turnier © imago

Andreas Beck sorgt beim World Team Cup in Düsseldorf für die Entscheidung gegen Serbien und somit für den ersten Sieg der Deutschen.

Düsseldorf - Einzel gewonnen, Nullnummer verhindert:

Andreas Beck hat die Partie gegen Filip Krajinovic mit 7:5, 6:4 für sich entschieden und Deutschland beim Arag World Team Cup in der nur noch statistisch relevanten Neuauflage des Vorjahresfinales gegen Titelverteidiger Serbien uneinholbar mit 2:0 in Führung gebracht.

Die anschließende Niederlage im Doppel hatte keine Auswirkungen mehr.

Damit verhinderten Beck und Kohlschreiber die erste Nullnummer der Gastgeber seit 1996. (DATENCENTER: Alle Turniere)

Damals hatte Deutschland zum bis dato letzten Mal im Rochusclub in allen Gruppenspielen den Kürzeren gezogen.

"Eine Steigerung war da"

"Es war eine gute, konstante Leistung. Ich kannte den Gegner nicht, ich wusste nur, dass er ein großes Talent ist", sagte Beck, der in der ersten Runde der am Sonntag beginnenden French Open in Paris gegen den Italiener Paolo Lorenzi antreten muss.

"Ich habe konstant gespielt. Es war tendenziell eine Steigerung da", so Beck weiter.

Kohlschreiber sorgt für Führung

Am Vortag hatte Philipp Kohlschreiber das deutsche Team, das nach Niederlagen gegen Frankreich und Argentinien keine Chance mehr auf eine Finalteilnahme am Samstag hatte, mit einem Zwei-Satz-Sieg gegen Viktor Troicki auf die Siegerstraße geführt.

Das abschließende Doppel, in dem Beck voraussichtlich an der Seite von Florian Mayer (Bayreuth) antritt, hat ebenfalls nur noch statistischen Wert.

Starker Aufschlag

Zwei Tage nach der Drei-Satz-Niederlage gegen den Argentinier Eduardo Schwank zeigte die Formkurve bei Beck wieder nach oben.

Auf Center Court II im Düsseldorfer Rochusclub überzeugte der 24 Jahre alte Linkshänder besonders bei eigenem Aufschlag.

Erster Matchball sitzt

Nach 38 Minuten nutzte Beck den ersten seiner drei Satzbälle zum 7:5, im zweiten Satz reichte ein Break zum 4:3 zum Sieg.

"Ich habe zwei von drei Spielen gewonnen, aber man fährt schon mit ein bisschen Wehmut hier weg. Wir wollten ins Finale kommen", sagte Beck.

Argentinien und USA im Finale

Als erstes Team qualifizierten sich die Argentinier für das Finale am Samstag.

Im entscheidenden Doppel behielten Juan Monaco und Horacio Zeballos mit 7:5, 3:6, 10:8 die Oberhand gegen die bis dato ungeschlagenen Franzosen Jeremy Chardy und Nicolas Mahut.

Finalgegner der Gauchos ist das Team der USA. Die US-Amerikaner lösten das Finalticket durch ein 7:5, 7:5 von Bob und Mike Bryan im entscheidenden Doppel gegen die Tschechen Tomas Berdych und Lukas Dlouhy.

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