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Philipp Kohlschreiber unterlag Roger Federer in Halle klar in zwei Sätzen © getty

Das DTB-Duo gewinnt seine Viertelfinalspiele. Becker trifft nun auf Hewitt, Petzschner auf Federer, der Kohlschreiber besiegt.

Halle/Westfalen - Benjamin Becker und Philipp Petzschner sind bei den Gerry Weber Open mit souveränen Siegen ins Halbfinale eingezogen, Philipp Kohlschreiber hat die Sensation gegen den topgesetzten Roger Federer dagegen verpasst.

Der Weltranglisten-52. Becker gewann das deutsche Duell mit Mischa Zverev 7:6 (7:4), 6:0, Petzschner bezwang in 74 Minuten den Slowaken Lukas Lacko 6:4, 6:3.

(VIDEO: Petzschner erreicht Halbfinale)

Beide schafften im westfälischen Halle erstmals den Einzug in die Runde der letzten Vier. (DATENCENTER: Die Ergebnisse von Halle)

Für Kohlschreiber war dagegen bei der Neuauflage des Finales von 2008 Endstation.

Niederlage in zwei Sätzen

Er verlor trotz guter Leistung gegen den Weltranglistenzweiten aus der Schweiz 5:7, 3:6.

Ausgeschieden ist auch Andreas Beck.

(VIDEO: Beck unterliegt Hewitt)

Der Stuttgarter unterlag dem ehemaligen Weltranglistenersten Lleyton Hewitt aus Australien 6:7 (0:7), 1:6, der nun im Halbfinale auf Becker trifft.

Das zweite Semifinale bestreiten Federer und Petzschner. (DATENCENTER: Die ATP-Weltrangliste)

28 Siege in Folge

Der fünfmalige Halle-Sieger Federer schraubte damit seine beeindruckende Bilanz bei dem mit 750.000 Dollar dotierten Rasenturnier auf 28 gewonnene Spiele in Folge. (Hier geht's zur offiziellen Homepage)

Zuletzt verlor er 2002 im Halbfinale gegen Nicolas Kiefer.

"Gesunden Respekt"

"Man denkt, es ist immer so einfach", sagte Federer: "Aber Sieg und Niederlage liegen bei schnellen Belägen immer eng beieinander."

Petzschner war vom ersten Duell mit dem 28-jährigen Schweizer begeistert: "Das ist für mich die Erfüllung eines kleinen Traumes. Er ist der Beste, den es je gegeben hat."

Auch Becker begegnet seinem nächsten Gegner mit Respekt: "Für mich ist Lleyton immer noch einer der besten Spieler der Welt", sagte Becker nach seinem Sieg: "Man hat immer einen gesunden Respekt, aber bei solchen Spielen wie gegen einen Lleyton Hewitt, ist der Respekt vielleicht ein bisschen größer."

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