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Kampfansage von "King Roger"
Nach dem Ende seiner Durststrecke strotzt Roger Federer vor Selbstvertrauen. Nadal räumt er bei den US Open wenig Chancen ein.
Cincinnati - Roger Federer sieht sich nach seinem ersten Turniersieg seit sieben Monaten in der Favoritenrolle für die US Open in New York.
"Die Top 4 der Weltrangliste haben immer gute Chancen", sagte der Schweizer nach dem 6:7 (5:7), 7:6 (7:1), 6:4 gegen den Amerikaner Mardy Fish beim Masters-Turnier in Cincinnati.
(DATENCENTER: Die Ergebnisse von Cincinnati)
Der Nummer eins räumt Federer dabei die wenigsten Chancen ein: "Die Plätze in New York sind extrem schnell, das mag Rafael Nadal nicht so gerne."
"Ich habe sie alle geschlagen"
Auch die ungewohnt lange Phase ohne Turniererfolg und das Wimbledon-Aus im Viertelfinale haben Federers Selbstbewusstsein keinen Abbruch getan.
"Ich habe gegen Pete Sampras und Andre Agassi gespielt, ich habe gegen meine eigene Generation mit Lleyton Hewitt, Marat Safin und Juan Carlos Ferrero gespielt, ich spiele jetzt gegen junge Leute wie Andy Murray oder Novak Djokovic - geschlagen habe ich sie alle", sagte der 29-jährige.
Mittlerweile stehe bereits die nächste Generation in den Startlöchern: "Alle fünf Jahre gibt es neue Herausforderungen."
Fish glaubt an Federer
Sein in Cincinnati unterlegener Finalgegner Mardy Fish hält Federer für den Topfavoriten beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres.
"Er ist bei den Grand Slams immer besonders motiviert und besonders gefährlich", sagte der Amerikaner:
Federers Rekorde
Alleiniger Grand-Slam-Rekordhalter
5. Juli 2009: Roger Federer gewinnt gegen Andy Roddick im hochdramatischen Finale von Wimbledon seinen 15. Grand-Slam-Titel und überflügelt damit Pete Sampras. Am 31. Januar 2010 holt er bei den Australian Open Titel Nummer 16.
Der French-Open-Traum wird wahr
Am 07.06. 2009 schreibt Roger Federer Tennis-Geschichte. Der Schweizer setzt sich im Finale der French Open in Paris gegen Robin Söderling mit 6:1, 7:6 (7:1) und 6:4 durch und feiert seinen 14. Grand-Slam-Titel. In Paris komplettiert er seine Grand-Slam-Sammlung.
Grand Slam
2003 in Wimbledon erster Schweizer Sieger bei einem Grand-Slam-Turnier
Grand Slam
Nach dem Sieg bei den Australian Open 2006 erster Spieler seit Richard Sears (USA) und Will Renshaw (Großbritannien) Ende des 19. Jahrhunderts, der seine ersten sieben Grand-Slam-Finals gewinnt
Grand Slam
Gewinnt als erster Spieler der Geschichte in vier Jahren hintereinander sowohl Wimbledon als auch die US Open
Grand Slam
Erreicht bei den US Open 2007 als erster Spieler der Open Era zum vierzehnten Mal in Folge das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers
Grand Slam
Mit zehn Grand-Slam-Finalteilnahmen hintereinander von Wimbledon 2005 bis zu den US Open 2007 ist er einsamer Rekordhalter
Grand Slam
Gewinnt mit seinem Melbourne-Sieg 2007 als erster Spieler der Open Era zweimal hintereinander Wimbledon, die US Open und die Australian Open
Weltrangliste
Am 2. Februar 2004 erster Schweizer an der Spitze der Weltrangliste
Weltrangliste
Sammelt 2006 mehr Weltranglistenpunkte in einem Jahr (8370) als jeder andere Spieler vor ihm
Weltrangliste
Begann am 26. Februar 2007 seine 161. Woche als Nummer eins der Weltrangliste in Folge und löst damit Jimmy Connors ab (160 Wochen von 1974 bis 1977)
Turniersiege
Gewinnt als erster Spieler der Open Era in drei Jahren hintereinander jeweils mindestens zehn Turniere (2004/11, 2005/11, 2006/12)
Turniersiege
Die Rekordserie von 24 aufeinanderfolgenden Finalsiegen endet erst mit der Niederlage gegen den Argentinier David Nalbandian beim Masters Cup 2005 in Schanghai
Preisgeld
Verdient 2006 als erster Spieler der Geschichte in einem Jahr acht Millionen Dollar Preisgeld (8.343.885)
Rasenspezialist
Löscht Björn Borgs Rekord von 41 aufeinanderfolgenden Siegen auf Rasen und baut diese Serie bis dato auf 54 aus
ATP-Masters
Am 28. November 2010 zieht er mit dem fünften Titelgewinn bei einem Masters-Turnier mit den beiden US-Amerikanern Pete Sampras und Ivan Lendl gleich
"Letztlich geht es in unserem Sport ja auch um die Big Points. Ich weiß, dass Mats Wilander sieben Grand-Slam-Turniere gewonnen hat, aber ich habe keine Ahnung, was er bei den Masters-Turnieren gemacht hat."
Vorjahressieger del Potro fehlt
Roger Federer hat zu den US Open ein ganz besonderes Verhältnis. Seit 2004 stand der Schweizer dort jedes Jahr im Finale, das er im Vorjahr erstmals verlor.
Sein Bezwinger Juan Martin del Potro wird nach einer Operation am rechten Handgelenk in diesem Jahr in New York fehlen.
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