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Jo-Wilfried Tsonga gewinnt in Paris seinen zweiten Karrieretitel © getty

Jo-Wilfried Tsonga gewinnt das ATP-Turnier in Paris gegen David Nalbandian und qualifiziert sich für das ATP-Saisonfinale.

Paris - Der Franzose Jo-Wilfried Tsonga hat den Sprung zum Masters-Cup vom 9. bis 16. November in Shanghai geschafft.

Im Finale des mit 2,27 Millionen Dollar dotierten ATP-Turniers in Paris schlug der an Nummer 13 gesetzte Überraschungsmann Argentiniens Titelverteidiger David Nalbandian (Nr. 8) mit 6:3, 4: 6, 6:4. Mit seinem überragenden Aufschlag produzierte der 23-Jährige 25 Asse.

Tsonga sorgte zugleich für den dritten französischen Sieg der Veranstaltung nach Guy Forget (1991) und Sebastien Grosjean (2001).

Siegreich gegen drei Top-Ten-Spieler

Der Franzose, der zu Jahresbeginn das Finale der Australian Open erreicht hatte, schlug auf dem Weg ins Endspiel von Paris drei Gegner aus den Top Ten: Novak Djokovic (Serbien), der ihn in Melbourne bezwungen hatte, James Blake und Andy Roddick (beide USA).

Roger Federer und Rafael Nadal hatten verletzungsbedingt aufgegeben. Der Schweizer sagte kurz vor dem Viertelfinalspiel gegen Blake seinen Start wegen Rückenproblemen ab und bleibt damit erstmals seit 2003 ohne Sieg in einem Masters-Turnier.

Nadal, Nummer eins der Welt, musste sein Viertelfinale gegen Nikolaj Dawydenko wegen Schmerzen im Knie beim Stand von 1:6 beenden.

Im Achtelfinale war Schluss

Als letzte Deutsche waren im Achtelfinale Nicolas Kiefer (Hannover) und Philipp Kohlschreiber (Augsburg) ausgeschieden.

Kiefer unterlag nach seinem Auftakterfolg gegen den Kroaten Ivo Karlovic gegen Nalbandian 6:7 (5:7), 3:6, Kohlschreiber gegen James Blake 4:6, 4:6. Zuvor war Wimbledon-Halbfinalist Rainer Schüttler (Korbach) gescheitert.

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