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Roger Federer konnte das Londoner ATP-Turnier bereits vier Mal gewinnen © getty

Roger Federer eilt beim ATP-Turnier in London locker ins Halbfinale, doch seine Gedanken kreisen um ein anderes Ereignis.

London - Die Tenniskrone vor Augen, Olympia-Gold im Blick:

Beim ATP-Finale in London ist der frühere Weltranglistenerste Roger Federer ohne Satzverlust ins Halbfinale gestürmt (DATENCENTER: Die ATP-Weltrangliste).

Dabei drehen sich die Gedanken des Schweizers schon oft um den Olymp.

In zwei Jahren möchte sich der 29-Jährige bei den Sommerspielen mit dem Gewinn der Einzel-Goldmedaille einen seiner größten Träume erfüllen.

Federer denkt sogar noch weiter und wagt einen Blick in die olympische Zukunft.

Schweizer träumt vom Einzeltitel bei Olympia

"Bei den Spielen in Rio 2016 werde ich 35 sein. So weit habe ich noch nicht gedacht, aber ich hoffe, dass London nicht das Ende sein wird", sagt Federer im Interview mit der Nachrichtenagentur "Reuters".

Den Traum von einer olympischen Goldmedaille konnte sich FedEx "zur eigenen Überraschung" schon 2008 in Peking an der Seite von Landsmann Stanislas Wawrinka in der Doppelkonkurrenz erfüllen.

Ein Einzeltitel war ihm dort, wie bereits vier Jahre zuvor in Athen, allerdings verwehrt geblieben.

"Es wäre großartig und etwas ganz Besonderes in Wimbledon Einzel-Gold zu gewinnen", so Federer weiter. 2012 wird das Tennisturnier der 30. Sommerspiele (27. Juli bis 12. August) auf dem ehrwürdigen Rasen von Wimbledon ausgetragen.

Viele schöne Erinnerungen an Wimbledon

Eine Tatsache, die den sechsmaligen All-England-Champion ins Schwärmen versetzt: "Für den Tennissport ist es einfach großartig, dass das olympische Turnier in Wimbledon ausgetragen wird."

Wenn Federer über Olympia spricht, dann klingt das wie eine Liebeserklärung an das größte Sportereignis auf dem Planeten.

"Ich habe eine besonders emotionale Verbindung zu den Olympischen Spielen. Vor zehn Jahren lernte ich am Rande der Wettkämpfe in Sydney meine spätere Ehefrau Mirka kennen, mit der ich zwei wunderbare Töchter habe", erklärt Federer.

In Athen und Peking, 2008 zum 27. Geburtstag, durfte der Grand-Slam-Rekordsieger beim Einmarsch der Nationen die Schweizer Fahne tragen.

Federer und Nadal in London souverän weiter

Am Wochenende will King Roger zum fünften Mal das ATP-Finale der acht Besten der Weltrangliste gewinnen.

Nach den Zweisatzerfolgen über David Ferrer (Spanien), Andy Murray (Schottland) und den Schweden Robin Söderling ist Federer souverän in die Vorschlussrunde eingezogen.

Neben dem Schweizer hat aber auch Rafael Nadal, der ebenfalls in der Runde der letzten Vier steht, den Turniersieg fest ins Auge gefasst.

Dem Weltranglisten-Ersten aus Spanien fehlt allein noch ein Triumph beim ATP-Finale in seiner beeindruckenden Titelsammlung.

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