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Roger Federer hat das ATP-Finale schon viermal gewonnen - zuletzt 2007 © getty

Der Schweizer macht mit Djokovic kurzen Prozess. Murray macht es Nadal deutlich schwerer. Der Spanier ist vor dem Finale am Ende.

London - Das Traumfinale beim ATP-Finale in London zwischen dem Weltranglistenersten Rafael Nadal und Grand-Slam-Rekordgewinner Roger Federer ist perfekt. (DATENCENTER: Die ATP-Weltrangliste)

Der Spanier, der zuletzt mit den French Open, Wimbledon und den US Open drei Grand-Slam-Turniere in Serie gewonnen hatte, setzte sich in einem hart umkämpften Halbfinale nach 3:11 Stunden 7:6 (7:5), 3:6, 7:6 (8:6) gegen Andy Murray (Großbritannien/Nr. 5) durch.

Der Schweizer Federer (Nr. 2) bezwang US-Open-Finalist Novak Djokovic (Serbien/Nr. 3) 6:1, 6:4.

Nadal: "Unglaubliches Match"

Das Endspiel des mit 2,6 Millionen Euro dotierten Saisonfinals der acht besten Spieler findet am Sonntag statt.

"Das war ein unglaubliches Match. Auch wenn ich verloren hätte, wäre ich nach meiner guten Leistung zufrieden nach Hause gefahren. Ich weiß nicht, wie ich mich am Finaltag fühlen werde, aber im Moment bin ich richtig fertig", sagte Nadal nach dem Kraftakt.

Gegen Federer weist der Spanier eine Bilanz von 14:7-Siegen auf.

Dritter Matchball entscheidet

Nadal hatte gegen Murray große Mühe. Den ersten Durchgang gewann der Spanier knapp im Tiebreak. Nach verlorenem zweiten Satz drehte der Spanier zwar auf, doch beim Stand von 5:3 und Aufschlag Murray vergab Nadal seinen ersten Matchball.

Danach gab er seinen Aufschlag ab und es ging erneut in den Tiebreak. Hier lag Nadal bereits mit 1:4 zurück, ehe er seinen dritten Matchball mit einer krachenden Vorhand zum 9. Sieg im 13. Duell mit Murray verwandelte.

Federer fast mühelos

Federer präsentierte sich im zweiten Halbfinale in starker Form und ließ sich nach dem deutlich gewonnenen ersten Satz auch von einem 0:3-Rückstand in Durchgang zwei nicht aus der Ruhe bringen.

Es war der 13. Sieg des Schweizers im 19. Match gegen Djokovic.

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