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Roger Federer hat bisher 16 Grand Slams gewonnen © getty

Der Schweizer benötigt keine zwei Stunden um seinen großen Konkurrenten abzufertigen und schließt zu Sampras und Lendl auf.

London - Roger Federer hat Rafael Nadal im Traum-Endspiel von London besiegt und seiner Tennis-Karriere einen weiteren Superlativ hinzugefügt.

Der Grand-Slam-Rekordgewinner aus der Schweiz setzte sich in einem hochklassigen Finale mit 6:3, 3:6, 6:1 gegen den spanischen Weltranglistenersten durch. (DATENCENTER: Die ATP-Weltrangliste)

Federer holte sich bereits den fünften Titel bei einem ATP-Finale und zog dadurch mit den Rekordhaltern Pete Sampras und Ivan Lendl (beide USA) gleich.

Nadal verpasste dagegen den einzigen Titel, der ihm in seiner ansehnlichen Sammlung noch fehlt.

Nadal fairer Verlierer

"Ich habe Rafael nicht den Urlaub verdorben. Er hat ein unglaubliches Jahr hinter sich, eines, von dem man als Spieler nur träumen kann", sagte Federer.

Nadal, der in diesem Jahr mit den French Open, Wimbledon und den US Open drei Grand-Slam-Turniere in Serie gewonnen hatte, gab das Kompliment umgehend zurück.

"Ich gratuliere Roger. Er hat in dieser Woche großartig gespielt. Für mich war es ein fantastisches Jahr, vielleicht das emotionalste meiner Karriere", zeigte sich der Spanier als fairer Verlierer.

Federer benötigt keine zwei Stunden

Das Duell der beiden besten Tennisspieler der Welt war bereits nach 97 Minuten und einer platzierten Vorhand von Federer beendet.

Zuvor hatte Federer den einzigen Satzverlust des Turniers hinnehmen müssen. Für den 29-Jährigen war es der 66. Turniersieg seiner Karriere.

Der fünf Jahre jüngere Nadal gewann bislang 43 Turniere.

Nestor/Zimonjic gewinnen Doppel

Federers Duelle mit Nadal sind in den letzten Jahren seltener geworden.

In dieser Saison trafen beide nur einmal in Madrid aufeinander, dabei gewann der Spanier und beendete seine elfmonatige Durststrecke ohne Turniersieg.

Insgesamt weist Nadal gegen Federer ein 14:8-Siegbilanz auf.

Das Doppelfinale entschieden Daniel Nestor/Nenad Zimonjic (Kanada/Serbien) mit 7:6 (8:6), 6:4 gegen Mahesh Bhuptahi/Max Mirnyi (Indien/Weißrussland) für sich.

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