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Philipp Kohlschreiber hat bisher zwei Turniere auf der ATP-Tour gewonnen © getty

Mit Phillipp Kohlschreiber ist der letzte Deutsche in Indian Wells nach ausgeschieden. Nadal und Federer müssen kämpfen.

Indian Wells - Philipp Kohlschreiber ist beim ATP-Masters in Indian Wells als letzter deutscher Tennisprofi ausgeschieden.

Im Achtelfinale unterlag Juan Martin del Potro nach hartem Kampf in 2:21 Stunden mit 6:7 (3:7), 6:7 (7:9). (DATENCENTER: Ergebnisse aus Indian Wells)

Dabei reichte "Kohli" im ersten Tie Break noch nicht mal eine 6:1-Führung.

"Das war wohl mein bestes Match hier, leider habe ich es verloren. Das ist schade, aber ich hatte ein gutes Turnier", sagte der Augsburger nach dem Spiel.

Del Potro wird für Kohlschreiber langsam zum Angstgegner.

Dritte Niederlage im dritten Spiel

Für den 27-Jährigen, der in der dritten Runde den an Position fünf eingestuften Schweden Robin Söderling ausgeschaltet hatte, war es die dritte Niederlage im dritten Duell mit dem ehemaligen US-Open-Sieger del Potro.

"Ich denke, es ist nicht normal, nach so einem Rückstand im Tie-Break zurückzukommen", sagte der Argentinier, "aber ich hatte Glück und habe meine Chance genutzt".

Top-Duo mit Mühe weiter

Die beiden Top-Stars, Rafael Nadal und Roger Federer, stehen ebenfalls im Viertelfinale der Paribas Open, hatten aber beide mehr Mühe als angenommen. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die News im TV auf SPORT1)

Der Weltranglistenerste Nadal erwischte gegen den Inder Somdev Devvarman einen schlechten Start. Der Spanier musste zunächst seinen Aufschlag abgeben und lag zurück.

[kaltura id="0_9bsmu8zr" class="full_size" title="Dank Petzschner Deutschland im Viertelfinale"]

Erst nach einer Leistungssteigerung fing sich der zweifache Indian-Wells-Sieger und behielt am Ende mit 7:5 und 6:4 die Oberhand

"Ich war furchtbar am Anfang"

"Er hat nicht gut gespielt", sagte Nadal über seinen Gegner, "aber ich war furchtbar am Anfang".

Auch der zweite Top-Favorit Roger Federer machte beim 7:6 (7:4) und 6:3 gegen den Amerikaner Ryan Harrison erst nach hartem Kampf den Einzug ins Viertelfinale perfekt.

Federer lobt seinen Gegner

Nach dem Match hatte "King Roger" viel Lob für seinen Kontrahenten übrig.

"Er hat unter diesen Umständen sehr stark gespielt. Es ist nicht einfach, ein Abendspiel gegen einen Top-Spieler zu bestreiten. Er hat an seine Chance geglaubt", so der 29-jährige Schweizer.

Harrison selbst hoffte nach dieser Lehrstunde auf weitere Duelle mit dem Superstar: "Ich hoffe, das war das erste von 1000 Matches".

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