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Rafael Nadal löste am 18. August 2008 Roger Federer als Nummer eins der Weltrangliste ab © getty

Im Urlaubsdomizil des Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal fällt das Live-Bild aus. Da feuert er sein Davis-Cup-Team per Handy an.

Port Louis/Mauritius - Den Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal kommt das Davis-Cup-Finale zwischen Gastgeber Argentinien im wahrsten Sinne des Wortes teuer zu stehen.

Da der 22-Jährige in seinem Urlaubsdomizil Mauritius Mitte der ersten Partie zwischen David Nalbandian und David Ferrer plötzlich keinen Fernseh-Empfang mehr hatte, hielt er praktisch dauerhaft Telefonkontakt zu den spanischen Betreuern. Per Handy.

"Ich habe dann alle zwei Minuten bei unserem Team in Argentinien angerufen", berichtete Nadal dem Radiosender "Cadena Ser".

Erzwungene Pause

Der Branchenprimus fehlt aufgrund einer Sehnen-Entzündung im Knie in Mar del Plata.

Die Verletzung war beim ATP-Masters in Paris aufgetreten und hatte Nadal im Viertelfinale zur Aufgabe gezwungen.

Auch den Saisonhöhepunkt, den Masters Cup in Schanghai, verpasste der Spanier anschließend.

Hohe Handyrechnung egal

Über seine Handyrechnung machte sich der Multimillionär auf Mauritius aber erst in zweiter Linie Gedanken: "Ich war so nervös und habe immer Vamos Espana gerufen."

Am Ende erfuhr Nadal dann auch vom 1:1-Zwischenstand in Argentinien.

Felicano Lopez hatte durch einen Viersatzsieg (Spielbericht) in mehr als drei Stunden gegen Juan Martin del Potro die Auftaktniederlage Ferrers für die Spanier wettgemacht.

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