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Philipp Petzschner hat schon über zwei Millionen Dollar Preisgeld verdient © imago

Der von Heuschnupfen geplagte Davis-Cup-Spieler nimmt in Halle seine Achtelfinal-Hürde locker. Jetzt wartet ein Riese.

Halle - Selbst der Heuschnupfen konnte Philipp Petzschner beim Rasenturnier im westfälischen Halle nicht stoppen.

Auf dem schnellen Geläuf fühlt sich der Wimbledonsieger im Doppel sichtlich wohl. Mit 6:2, 6:4 triumphierte der Weltranglisten-71. über den Spanier Daniel Gimeno-Traver und steht zum zweiten Mal in Folge im Viertelfinale der Gerry Weber Open (täglich ab 14.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

"Ich fühle mich gut und bin froh, in zwei Sätzen durch zu sein", meinte Petzschner. (DATENCENTER: ATP-Turnier in Halle)

Jetzt gegen Raonic

In der Runde der letzten Acht trifft er nun auf einen der Mitfavoriten im Teilnehmerfeld.

Der Aufschlag-Riese Milos Raonic aus Kanada servierte den Lübecker Tobias Kamke gandenlos ab.

14 Asse mit Geschwindigkeiten bis zu 232 Stundenkilometer schlug der 20 Jahre junge Newcomer, der sich mittlerweile bis auf Platz 28 der Weltrangliste vorgespielt hat. "Da ist es schwierig, überhaupt zu returnieren", sagte Kamke nach seiner 6:7 (2:7), 3:6-Niederlage.

Aufschlag-Hammer zerstört Hoffnungen

Eine einzige Chance gab Raonic seinem Gegenüber. Beim Stand von 6:5 für Kamke im ersten Durchgang ließ er drei Punkte bei eigenem Aufschlag zu, was Satzball für den deutschen Weltranglisten-88. bedeutete.

Ein krachender Aufschlag zerstörte jedoch die Hoffnungen.

"Raonic hat sich unglaublich weiterentwickelt, auf und neben dem Platz", meinte Kamke, der dem Youngster "gute Chancen" für den weiteren Turnierverlauf einräumte. (Jetzt mitspielen und 5.000 Euro gewinnen: Der SPORT1 Tipp-König)

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Petzschner zuversichtlich

Petzschner gilt allerdings als einer der besten Returnspieler im deutschen Tennis. Eine Qualität, mit der er bereits den Aufschlagriesen Ivo Karlovic beim Davis-Cup-Erfolg im März in Kroatien bezwungen hatte.

"Eigentlich liegt es mir, wenn Leute von oben servieren", sagte Petzschner vor dem Duell gegen den 1,96 m großen Raonic.

Nun hofft der 27-Jährige auf besseres Wetter. Bei wärmeren Temperaturen nervt auch der Heuschnupfen nicht mehr.

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