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Andy Murray gewann 2008 fünf Hartplatz-Turniere © getty

Die neuen Anti-Doping-Regeln sind Andy Murray zu viel. Der Schotte führt einen morgendlichen Vorfall in seinem Haus als Beleg an.

London - Der Weltranglistenvierte Andy Murray hält die verschärften Anti-Doping-Regeln des internationalen Tennisverbandes ITF für übertrieben.

"Diese neuen Regeln sind so drakonisch, dass sie es fast unmöglich machen, ein normales Leben zu leben", sagte der Schotte der englischen Tageszeitung "The Times".

Die Spieler sind durch die Übernahme der Regularien der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA verpflichtet, die Offiziellen immer über ihren Aufenthaltsort zu informieren, damit Ermittler sie jederzeit erreichen können.

Bei Missachtung drohen drei Jahre Sperre

Murray geht diese Pflicht zu weit. "Um sieben Uhr morgens stand ein Kontrolleur bei mir vor der Haustür, als ich gerade aus Australien zurückgekehrt war. Er wollte, dass ich mich ausweise und mir dabei zusehen, wie ich eine Urinprobe abgebe, buchstäblich mit runtergelassener Hose. Dann verlangte er, dass ich meine Adresse aufschreibe, obwohl er in meinem Haus stand", berichtete der Schotte von seiner letzten Kontrolle.

Wer die strengen Vorschriften dreimal innerhalb von 18 Monaten missachtet, kann für bis zu zwei Jahre gesperrt werden.

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