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Nicht das letzte Mal will Andy Murray den Siegerpokal in die Höhe strecken © getty

Der Brite gewinnt gegen den Serben Novak Djokovic das Finale des ATP-Turniers in Miami glatt in zwei Sätzen.

Miami - Andy Murray hat die Schwächen der Favoriten genutzt und das ATP-Turnier in Miami gewonnen.

Der Brite setzte sich im Endspiel der mit 4,5 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung gegen den Serben Novak Djokovic nach 102 Minuten mit 6:2, 7:5 durch und sicherte sich den dritten Turniersieg in diesem Jahr.

Frühes Aus für Nadal

Der an Nummer drei gesetzte Djokovic hatte im Halbfinale den Schweizer Roger Federer 3:6, 6:2, 6:3 besiegt, der an Position vier eingestufte Murray behielt gegen den Argentinier Juan Martin del Potro mit 6:1, 5:7, 6:2 die Oberhand (DATENCENTER: Alle ATP-Ergebnisse aus Miami).

Bereits im Viertelfinale war der spanische Weltranglistenerste Rafael Nadal gescheitert.

Selbstkritischer Schweizer

Für seine Halbfinal-Niederlage fand Federer kaum eine Erklärung, sparte allerdings nicht mit Selbstkritik.

"Dojokovic hat im ersten Satz dermaßen schlecht gespielt. Ich staune, dass ich es fertiggebracht habe, noch schlechter zu spielen", sagte Federer, der schon nach 20 Minuten 5:1 geführt hatte.

Racket zerstört

Bei starkem Wind verlor der Eidgenosse, der in diesem Jahr weiter auf seinen ersten Turniersieg auf der Tennistour warten muss, aber völlig den Faden und brachte im zweiten Satz dreimal seinen Aufschlag nicht durch. Nach 0:2-Rückstand im dritten Durchgang zertrümmerte er völlig entnervt sein Racket.

"Das war ja nicht das erste Mal. Ich hasse es, zu verlieren", erklärte "Gentleman" Federer den Ausrutscher.

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