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"Kohli" feierte 2007 bei den BMW-Open in München seinen ersten ATP-Turniersieg © getty

Kohlschreiber sieht in Runde zwei des Turniers von Monte Carlo gegen Verdasco kein Land. Lisicki könnte auf Williams treffen.

Monte Carlo - Für den deutschen Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber war der Weltranglistenachte Fernando Verdasco in der zweiten Runde des Monte Carlo Masters eine Nummer zu groß.

Der Augsburger verabschiedete sich in 83 Minuten mit 3:6, 4:6 gegen den in allen Belangen besseren Spanier.

"Das war richtig schwer, Er hat enorm viel Selbstvertrauen bekommen", sagte Kohlschreiber über seinen Gegner.

Verdasco hatte schnell das Break zum 2:0 geschafft, zog auf 5: 3 davon und verwandelte den ersten von drei Satzbällen.

Viele Fehler

Dagegen hatte Kohlschreiber im ersten Satz überhaupt keine Breakchance. Den zweiten Satz gestaltete "Kohli" ausgeglichener, konnte allerdings zwei Break-Möglichkeiten nicht nutzen.

Am Ende resignierte er: "Ich stand immer unter Druck, musste an der Linie viel riskieren und habe dann viele Fehler gemacht."

Erneute Niederlage

Kohlschreiber, der seinen Wohnsitz im Schweizer Altstätten hat, kassierte damit im sechsten Vergleich mit Verdasco seit dem ersten Duell 2006 die dritte Niederlage. Zuletzt hatte der 25-jährige Madrilene auch vor vier Wochen im Achtelfinale von Indian Wells gegen den gleichaltrigen Franken gewonnen.

"Er ist auf Sand noch gefährlicher als auf Hartplatz. Talent hat er immer gehabt, jetzt weiß er auch, wie er es einsetzen muss", sagte Kohlschreiber, der trotz der Niederlage noch bis Freitag in Monaco bleiben will.

"Am Wochenende fahre ich nach Hause in die Schweiz, dann geht's nach Rom. Ich hoffe, dass sich dort mein neues Trainingsprogramm mit je 50 Prozent Tennisspiel und Fitness-Training auszahlt."

Nur noch Beck dabei

Nach Kohlschreibers Ausscheiden und den Erstrunden-Niederlagen seiner Davis-Cup-Kollegen Nicolas Kiefer (Hannover) und Rainer Schüttler (Korbach) vetritt nur noch Qualifikant Andreas Beck die deutschen Farben an der Cote d'Azur. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Der mit einem Sieg über Kiefer gestartete Ravensburger steht bereits im Achtelfinale und trifft am Donnerstag auf den Argentinier Juan Monaco.

Lisicki gegen Williams

Sabine Lisicki hat beim WTA-Turnier in Charleston das Achtelfinale erreicht und trifft damit erstmals auf Wimbledonsiegerin Venus Williams (USA).

Die an Nummer 16 gesetzte Berlinerin setzte sich in Runde zwei der mit einer Million Dollar dotierten Konkurrenz im US-Bundesstaat South Carolina gegen die slowakische Qualifikantin Lenka Wienerova mit 6:4 und 6:3 durch.

Anschließend gewann die als Nummer zwei eingestufte Venus Williams 6:1, 3:6, 6:2 gegen Sania Mirza aus Indien.

Sabine Lisicki ist die einzige deutsche Spielerin im 64-köpfigen Feld, nachdem Julia Schruff (Augsburg) zum Auftakt der Österreicherin Tamira Paszek unterlegen war.

Topgesetzt in Charleston ist Olympiasiegerin Jelena Dementijewa aus Russland.

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