Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker hat seine Nachfolger in Deutschland im Gespräch mit der "Sport Bild" hart kritisiert und ihnen das Ehrgefühl für den Davis Cup abgesprochen:

"Sie haben Verträge mit deutschen Firmen, sie haben unsere Förderung genossen und schaffen es dann nicht, an zwei Wochen im Jahr für Deutschland anzutreten, weil angeblich zu viel Druck ist. Da sage ich: Dann sucht euch einen Job bei der Post. Da ist weniger Druck, aber auch weniger Geld.

"Er könne es nicht begreifen, warum "sich unsere jungen Tennisprofis nicht verpflichtet fühlen, wenn sie in die Nationalmannschaft berufen werden", sagte Becker: "Früher konnten einen nur schwere Verletzungen aufhalten."

Teamchef Patrik Kühnen müsse "leider immer mit einer 1b-Mannschaft antreten". Dabei sollten die jungen Spieler verstehen, "dass man mit einer erfolgreichen Davis-Cup-Karriere viel mehr erreicht, als sein Leben lang zwischen Platz 70 und 130 zu stehen".

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