Die Tageszeitung "La Nacion" will aus dem Umfeld del Potros erfahren haben, dass der Jungstar panische Angst vor dem Versagen hat. Die Zeitung "Clarin" erinnerte in dem Zusammenhang an del Potros Landsmann Guillermo Coria,

der nach seiner Niederlage im French-Open-Finale 2004 mental angeschlagen in der Versenkung verschwand und nach seinem Comeback fast alle Matches verlor.

"Der mysteriöse Fall del Potro" titelte das "La Nacion" in der vergangenen Woche und warf eine Frage auf, über die seither intensiv diskutiert wird.

Hat der neue Volksheld seinen Fünfsatztriumph gegen den Schweizer Roger Federer im Finale der US Open 2009 und die anschließende triumphale Heimkehr vielleicht psychisch nicht verkraftet?

"An der Geschichte ist nichts Wahres dran, sein einziges Problem ist das Handgelenk", behauptet der Italiener Ugo Colombini, del Potros Berater auf dem internationalen Markt.

Über die genaue Art der Verletzung wird spekuliert, hatte doch Rafael Groppo, ein enger Vertrauter des Tennisprofis, kürzlich versichert: "Das Gute ist, dass es keine schwere Verletzung ist" - die nun aber immerhin eine OP erforderlich machte.

Seit seinem Achtelfinal-Aus bei den Australian Open im Januar in Melbourne fehlt der Argentinier auf der ATP Tour.

Beim Masters in der kommenden Woche in Madrid wird Juan Martin del Potro jedenfalls ebenso fehlen wie bei den French Open in Paris (24. Mai bis 6. Juni). Bei den beiden Turnieren stehen für ihn insgesamt 1080 Punkte aus dem Vorjahr auf dem Spiel.

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