Philipp Petzschner hat die Sensation gegen den topgesetzten Roger Federer verpasst und ist bei den Gerry Weber Open im westfälischen Halle wie Benjamin Becker ausgeschieden.

Der Weltranglisten-41. Petzschner unterlag dem fünfmaligen Sieger Federer 6:7 (3:7), 4:6, Becker verlor trotz einer ebenfalls guten Leistung gegen den ehemaligen Weltranglistenersten Lleyton Hewitt 7:6 (7:4), 6:7 (3:7), 2:6.

Gegen den 28-jährigen Schweizer gelang Petzschner sogar ein Kunststück: Zum ersten Mal seit dem Finale 2006 verlor der Weltranglistenzweite in Halle überhaupt ein Aufschlagsspiel.

Lediglich zwei Punkte trennten Petzschner bei 5:4-Führung und eigenem Aufschlag vom Gewinn des ersten Satzes.

Insgesamt verbesserte Federer seine eindrucksvolle Erfolgsbilanz bei dem 750.000 Dollar dotierten Turnier auf 29 gewonnene Spiele in Folge.

Auf Rasen verlor der Weltranglistenzweite insgesamt nur eines der letzten 77 Matches.

Der 28-jährige Becker stand in seinem Halbfinale ebenfalls kurz vor einer weiteren Überraschung.

Für den Weltranglisten-52., der im Achtelfinale den an Position zwei gesetzten ATP-Weltmeister Nikolai Dawydenko bezwungen hatte, wäre es der erste Finaleinzug seit seinem einzigen Turniergewinn in s'Hertogenbosch 2009 gewesen.

"Der zweite Tiebreak hat den Unterschied gemacht. Dort habe ich zwei 'Big Points' verloren", sagte Becker: "Im dritten Satz hat er dann seinen Rhythmus gefunden. Wenn er sich in ein Match zurückkämpfen kann, wird es gegen Lleyton immer schwierig."

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