Das Erstrundenspiel beim ATP-Turnier in Newport zwischen Richard Bloomfield (Großbritannien) und Christophe Rochus (Belgien) steht offenbar unter Manipulationsverdacht.

Der Internet-Buchmacher Betfair meldete für das Match vom vergangenen Dienstag, das der in der Weltrangliste auf Platz 552 geführte Brite gegen seinen 392 höher notierten Kontrahenten 7:6 (7:1), 6:3 gewann, eine ungewöhnlich hohe Summe von Wetteinsätzen mit insgesamt 1,5 Millionen Euro und zudem auffällige Wettstrategien.

Das Unternehmen gab die entsprechenden Daten an die Tennis Integrity Unit (TIU), eine unabhängige Institution zur Bekämpfung von Manipulationen im Tennis, weiter.

Weder die TIU noch Bloomfield, der am Samstag im Halbfinale gegen den US-Amerikaner Mardy Fish antrat, oder Rochus wollten sich bislang zu den Unregelmäßigkeiten äußern.

2006 waren in Wimbledon bei Bloomfields Erstrundensieg gegen den Argentinier Carlos Berlocq ähnliche Wettmuster registriert worden.

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