Zum ersten Mal seit Einführung der Weltrangliste im Jahr 1973 gehört kein Amerikaner zum Kreis der zehn weltbesten Profis.

Das gab die Spielervereinigung ATP am Samstag nach der Achtelfinal-Niederlage von Andy Roddick in Washington bekannt.

Roddick verlor 3:6, 3:6 gegen den Franzosen Gilles Simon und fällt damit in der Rangliste am 9. August von Platz neun auf eine Position jenseits der Top Ten zurück.

Angeführt wird die Wertung nach wie vor von Wimbledonsieger Rafael Nadal (Spanien). Dahinter folgen Novak Djokovic (Serbien), die langjährige Nummer eins Roger Federer (Schweiz) und der Schotte Andy Murray.

Bester Deutscher ist Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber, der in dieser Woche an Position 36 notiert ist.

Die einstige Tennis-Großmacht USA prägte mit Ausnahmekönnern wie Jimmy Connors, John McEnroe, Jim Courier, Pete Sampras und Andre Agassi jahrzehntelang die Turnierlandschaft.

Mittlerweile warten die US-Fans seit Roddicks Erfolg bei den US Open 2003 auf einen Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier.

In den Top 100 der Rangliste sind die USA mit sieben Spielern vertreten, Deutschland immerhin mit zehn.

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