Die Tennisprofis haben ab 2012 im Anschluss an das Saisonfinale sieben statt wie bisher fünf Wochen Pause. "Ich freue mich mitteilen zu können, dass wir die spielfreie Zeit auf sieben Wochen verlängert haben", sagte ATP-Chef Adam Helfant am Wochenende in London.

Die längere Pause kommt durch eine Straffung des Kalenders zustande, es werden keine Turniere gestrichen. Zahlreiche Topspieler hatten sich zuletzt immer wieder für eine Verkürzung des Tennisjahres ausgesprochen.

"Ich glaube, das ist eine gute Entscheidung, allerdings wird erst die Zeit zeigen, ob es wirklich etwas bringt", sagte der Weltranglistendritte Roger Federer nach seinem Auftaktsieg gegen den Spanier David Ferrer in London: "Es ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, aber ob ein Spieler durch zwei Wochen mehr Pause weniger verletzungsanfällig ist, kann ich nicht beurteilen."

Die ATP verabschiedet auf ihren Sitzungen am Rande des Saisonfinales in dieser Woche in London den Tour-Kalender für 2012 und 2013. Derzeit umfasst die ATP-Tour 62 Turniere in 32 Ländern und sieht dabei lediglich eine fünfwöchige Pause zwischen dem Finale in London und dem Saisonbeginn Mitte Januar vor.

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