Das Comeback von Tommy Haas ist weiterhin nicht von Erfolg gekrönt.

Nach seiner Erstrundenniederlage bei den French Open in Paris unterlag der 33 Jahre alte Wahl-Amerikaner auch beim Rasenturnier im westfälischen Halle zum Auftakt.

Beim 2:6, 7:6 (8:6), 3:6 gegen den Italiener Andreas Seppi fehlte Haas die Schlagsicherheit und zum Schluss die Kraft.

"Nach zwei Stunden habe ich es in der Pumpe gespürt", sagte Haas, der noch nicht ganz fit ist: "Es zwickt verdammt hart im unteren Rücken, das soll aber keine Entschuldigung für die Niederlage sein."

Vor der Partie war der Halle-Champion von 2009 noch zuversichtlich gewesen, fühlte er sich doch nach seiner Pause im vergangenen Jahr als Titelverteidiger und richtig wohl auf dem schnellen Untergrund.

Zudem wurde er von seinem Vater Peter und seiner Verlobten Sara Foster unterstützt. "Auch meine Tochter Valentina war irgendwo da draußen, auch wenn sie noch nicht ganz mitbekommen hat, was da unten läuft", erzählte er.

Haas startete mit einem Break ins mit 750.000 Euro dotierte Turnier und nährte die Hoffnungen auf seinen ersten ATP-Tour-Sieg seit Februar 2010.

Sein Gegner Seppi, bislang nicht als ausgewiesener Rasenspezialist in Erscheinung getreten, gewann nach dem 0:2 allerdings sieben Spiele in Folge. "Da bist du nicht mehr so gerne auf dem Platz", erläuterte Haas die schwächste Phase seiner Partie.

Im zweiten Satz holte er ein Break auf und kämpfte sich durch den Gewinn des Tie-Breaks in den entscheidenden dritten Durchgang.

Dort fehlte Haas, der vor seiner Verletzung im Halbfinale von Wimbledon gestanden hatte, die Kraft. Ob er wieder in London antreten wird, ließ er allerdings noch offen: "Ich würde gerne, muss aber abwarten, wie die nächsten Tage laufen."

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