Nach seiner Erstrunden-Niederlage in Kitzbühel gegen Philipp Kohlschreiber (3:6, 0:6) denkt die österreichische Tennis-Legende Thomas Muster bereits an seinen zweiten Rücktritt vom Tenniszirkus.

"Kitzbühel wird mich im Hauptbewerb wohl nicht mehr als Einzelspieler sehen", zitierte die österreichische "Kronen"-Zeitung den 43-Jährigen.

"Bei Turnieren wie in Kitzbühel gibt es für mich nichts zu holen. Ich bin Realist und kein Fantast", sagte Muster, der erst im vergangegen Jahr sein Comeback gestartet hatte.

Den Fan-Ansturm um seine Person beim Heim-Turnier weiß der ehemalige Weltranglisten-Erste dennoch zu schätzen:

"Die Emotionen, die ich erleben darf, sind einfach wunderschön", betonte der French-Open-Sieger von 1995.

Doch nach seiner zehnten Erstrunden-Niederlage in dieser Saison kehrt bei Muster auch Ernüchterung ein: "Man darf gewisse Dinge nicht bis zum Ende ausreizen und auslutschen."

In den kommenden Monaten will Muster - mit Ausnahme des Hallenturniers im Oktober in Wien - nur bei kleineren Challenger-Turnieren starten.

Eine Rückkehr nach Kitzbühel kann sich Muster in anderer Form vorstellen: "Vielleicht komme ich in ein paar Jahren wieder nach Kitzbühel zurück, wenn meine Tochter Maxim im Ladies-Cup aufschlägt."

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