Roger Federer hat erstmals das ATP-Masters in Paris gewonnen. Der an Position drei gesetzte Schweizer bezwang im Finale Lokalmatador Jo-Wilfried Tsonga mit 6:1, 7:6 (7:3).

Für den 30 Jahre alten Federer, der in diesem Jahr erstmals seit 2002 kein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat und in der Weltrangliste auf Position vier abgerutscht war, war der Gewinn des mit 2,2 Millionen Euro dotierten Turniers nach den Erfolgen in Doha und Basel erst der dritte Turniersieg der Saison.

Durch den Turniersieg erobert der Schweizer obendrein Weltranglistenplatz drei vom Schotten Andy Murray zurück. "Für mich ist ein Traum wahr geworden, darauf habe ich lange gewartet. Ich bin froh, dass ich vor so einer beeindruckenden Kulisse gewinnen konnte", sagte Federer.

Federer hatte im Halbfinale den Tschechen Tomas Berdych mit 6:4, 6:3 bezwungen, während sich Tsonga im zweiten Halbfinale gegen den US-Amerikaner John Isner mit 3:6, 7:6 (7:1), 7:6 (7:3) durchgesetzt hatte. Für Federer war es im neunten Duell mit Tsonga der sechste Sieg.

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