Rafael Nadal hat den Wert seiner Erfolge erst im Laufe der Zeit richtig schätzen gelernt. Das erklärte der Weltranglisten-Zweite am Rande der Tennis-Weltmeisterschaft in London.

Der "Stuttgarter Zeitung" sagte der Mallorquiner: "Als ich anfing, habe ich einfach so unbekümmert drauflos gespielt. Da wusste ich noch gar nicht, welchen Wert diese Siege hatten und was da eigentlich dazugehört."

Mit der Erfahrung, die er nun habe, werde "die Freude intensiver. Man genießt jeden Sieg bewusster."

Nadal erneuerte seine Forderung nach einer Änderung der Strukturen. "Ich möchte ganz gerne auch noch in fünf Jahren bei einer WM sein, frisch, ausgeruht und mit ganzer Kraft. Aber wenn das so weitergeht, habe ich da meine Zweifel."

Nach dem Endspiel im Davis Cup, in dem er mit Spanien vom 2. bis 4. Dezember in Sevilla Argentinien erwartet, habe er nur drei Tage Urlaub, bevor die Vorbereitung auf die Saison 2012 beginne. Nadal: "Wie soll ich mich da erholen?"

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