Rafael Nadal will die Wogen glätten. Nachdem eine Satire über ihn im französischen Fernsehen zu einem Sturm der Entrüstung weit über den spanischen Tennis-Verband RFET hinaus gesorgt hatte, nahm die Nummer zwei der Weltrangliste in einem Interview mit "Antena 3" die Spannung heraus.

"Wir haben dem Spot mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als nötig war. In Frankreich überreagieren sie ein bisschen, wenn es um Doping geht", sagte der 25 Jahre alte Mallorquiner.

Der TV-Spot hatte sogar den spanischen Außenminister Jose Manuel Garcia-Margallo zu einem förmlichen Protest veranlasst.

Canal+ hatte in der Show "Les Guignols" ("Die Puppenspieler") einen Spot ausgestrahlt, in dem eine Puppe, die Ähnlickeit mit Rafael Nadal aufweist, seinen Autotank mit dem Inhalt seiner Blase befüllt.

Später wurde die Puppe wegen zu hoher Geschwindigkeit von zwei Polizisten angehalten.

Zum Abschluss des Spots ist der Schriftzug "Spanische Athleten. Sie gewinnen nicht durch Zufall" mit dem Logo der RFET und anderen spanischen Sportverbänden zu sehen. Der Spot galt als Reaktion auf die zweijährige Dopingsperre des Radprofis Alberto Contador.

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