Der Serbe Novak Djokovic führt zum 100. Mal die Weltrangliste als Nummer eins an.

Das gab die Herren-Organisation ATP am Montag bekannt.

Der 26-jährige US-Open-Finalist ist damit der neunte Spieler der Geschichte nach Andre Agassi (101 Wochen), Rafael Nadal (102), Björn Borg (109), John McEnroe (170), Jimmy Connors (268), Ivan Lendl (270), Pete Sampras (286) und Rekordhalter Roger Federer (302), der diese Marke erreicht.

"Mir wurde beigebracht, große Träume zu haben und davon zu träumen, die Nummer eins der Welt zu sein", sagte Djokovic auf der ATP-Internetseite.

"Es ist ein langer Prozess, ein Champion zu werden."

Dem sechsmaligen Grand-Slam-Turniersieger droht allerdings noch in diesem Jahr der Verlust der Spitzenposition an Nadal.

Der Spanier gewann zuletzt bei den US Open das Endspiel gegen Djokovic.

Seit seinem Comeback im Februar hat der Linkshänder aus Mallorca 60 Partien bestritten und nur drei verloren. Die Jahreswertung führt Nadal vor der nun beginnenden Asien-Tour mit deutlichem Vorsprung an.

Beste Deutsche in den am Montag veröffentlichten Ranglisten sind weiter Angelique Kerber aus Kiel auf Platz neun und der gebürtige Hamburger Tommy Haas auf Rang 13.

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