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Alexander Zverev gewann dieses Jahr die Australian Open bei den Junioren © getty

US-Ikone John McEnroe prophezeit Talent Alexander Zverev eine große Zukunft.

"Er ist noch etwas dünn, aber er hat ein gutes Spiel und wird seinen Weg gehen. Ich bin sicher, dass er bei den Großen mitmischen kann", sagte der dreimalige Wimbledonsieger McEnroe (55) am Montag am Rande des ATP-Turniers in Stuttgart.

Dort trifft Wildcard-Inhaber Zverev in der ersten Runde auf den Tschechen Lukas Rosol.

Der 17-jährige Zverev hatte am Wochenende in Braunschweig erstmals ein Turnier auf der Challenger-Tour gewonnen.

Auch Michael Stich, Wimbledonsieger von 1991, traut dem Teenager aus Hamburg viel zu, warnt aber vor allzu großen Erwartungen. "Er hat definitiv Potenzial. Aber ihn als Heilsbringer des deutschen Herren-Tennis zu sehen, wäre unfair", sagte der 45-jährige Stich über den "mental starken" Zverev:

"Er muss sich körperlich und spielerisch weiter entwickeln."

Der Weltranglisten-285. Zverev, der im Finale von Braunschweig den Franzosen Paul-Henri Mathieu (1:6, 6:1, 6:4) besiegte, hatte im Januar beim Junioren-Wettbewerb der Australian Open triumphiert.

Stich und McEnroe sollten am Montagnachmittag auf dem Weissenhof den Rasenplatz einweihen, der ab 2015 offiziell genutzt wird.

Dann wird aus dem Sandplatz-Turnier in Stuttgart ein Gras-Event, das vor dem Höhepunkt in Wimbledon stattfinden wird.

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