Die Idee eines neuen Team-Wettbewerbs im Tennis ist für Georg von Waldenfels in naher Zukunft keine adäquate Alternative zum Davis Cup.
"Ich bin von den bisherigen Überlegungen nicht überzeugt. Es ist eine unausgegorene Idee, die jemand laut von sich gegeben hat", sagte der Präsident des Deutschen Tennis Bundes im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Köln. Der Davis Cup sei dagegen eine gewachsene Traditionsveranstaltung.
Sollte das Turnier als zusätzliche Veranstaltung in den Kalender aufgenommen werden, würde dies auch dem Wunsch einiger Spieler nach einer längeren Pause entgegenstehen, wie ihn zuletzt unter anderem Tommy Haas geäußert hatte.
"Man sieht an den vielen Verletzungen, dass der Kräfteverschleiß sehr hoch ist. ATP und WTA müssen sich hinterfragen, ob der Turnierkalender nicht entrümpelt werden kann", sagte von Waldenfels.
