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Swetlana Kusnezowa liegt in der WTA-Weltrangliste auf Rang sieben © getty

Der Titelverteidiger liegt schon nach dem dritten Einzel gegen Spanien uneinholbar in Führung. Erfolgsgarant: Swetlana Kusnezowa.

Madrid - Russland bleibt auch mit der zweiten Garnitur die Nummer eins im Frauen-Tennis.

Der ersatzgeschwächte Titelverteidiger lag in Madrid gegen Gastgeber Spanien schon nach dem dritten Einzel uneinholbar 3:0 in Führung und gewann zum vierten Mal nach 2004, 2005 und 2007 den Fed Cup.

Die ehemalige US-Open-Siegerin Swetlana Kusnezowa holte beim 5:7, 6:3, 6:4 nach 2:38 Stunden gegen Anabel Medina Garrigues den entscheidenden dritten Punkt.

Anschließend feierten Jekaterina Makarowa und Jelena Wesnina im bedeutungslosen Doppel einen klaren 6:2, 6:1-Sieg gegen Nuria Llagostera Vives/Carla Suarez Navarro. Das fünfte Einzel wurde nicht mehr ausgespielt.

Grundstein durch Swonarewa

Am Samstag hatte die Olympia-Dritte Wera Swonarewa auf dem Sandplatz zunächst Medina Garrigues 6:3, 6:4 besiegt.

Dann legte Kusnezowa beim 6:3, 6:1 gegen Carla Suarez Navarro nach.

Ohne Scharapowa, Dementjewa und Safina

Das russische Team musste in Madrid auf die ehemalige Weltranglistenerste Maria Scharapowa (Schulterverletzung), Olympiasiegerin Jelena Dementjewa und die Peking-Zweite Dinara Safina verzichten, die geschont wurden.

Trotzdem waren die Spanierinnen, die ihren sechsten Triumph verpassten, chancenlos.

Deutschland trifft auf die Schweiz

Das deutsche Fed-Cup-Team kämpft unterdessen am 7./8. Februar 2009 in der Schweiz um die Chance, sich über die Relegation wieder einen Platz in der ersten Liga für 2010 zu erspielen.

Der Sieger der Partie qualifiziert sich für die Play-off-Runde am 25./26. April, in der es um die Teilnahme an der Weltgruppe I im folgenden Jahr geht.

Rittner hofft auf Grönefeld

Teamchefin Barbara Rittner war mit dem Ergebnis der Auslosung alles andere als zufrieden. "Wir haben nicht nur einen schweren Gegner, sondern wieder mal ein Auswärtsspiel vor uns", sagte die 35-Jährige, die darauf hofft, dass ihr bis Februar alle Leistungsträgerinnen zur Verfügung stehen: "Vor allem Anna-Lena Grönefeld kann in der Schweiz eine Führungsrolle übernehmen, wenn sie bis dahin ihren jüngsten Aufwärtstrend bestätigt."

Am Rande des Endspiels in Madrid erfolgte auch die Auslosung der Weltgruppe 2009, die folgende Paarungen ergab: Russland - China, Italien - Frankreich, Argentinien - USA und Tschechien - Spanien. Spieltermin ist der 7. und 8. Februar 2009.

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