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Andrea wurde am 9. September 1987 in Tuzla (Bonien-Herzogowina) geboren © getty

Nach ihren Fed-Cup-Pleiten geht die 22-Jährige hart mit sich ins Gericht - und bekennt, sie habe das Unheil kommen sehen.

Frankfurt/Main - Tennisprofi Andrea Petkovic ist nach ihren beiden Einzel-Niederlagen im Fed-Cup-Spiel in Tschechien (2:3) hart mit sich ins Gericht gegangen.

Die Weltranglisten-49. aus Darmstadt gab zu, dem psychischen Druck als deutsche Nummer eins in Brünn nicht standgehalten zu haben. (DATENCENTER: Alle Turniere)

"Ich hatte einfach nur das Gefühl, alle und jeden im Stich gelassen zu haben. Ich hatte versagt, aber was hatte ich von meinem Spiel erwartet, wenn ich mich vor dem Match wie vor einer Wurzelbehandlung beim Zahnarzt gefühlt hatte?", schrieb Petkovic in einer Kolumne der "FAZ".

Petkovic sah das Unheil kommen

Bereits in der Woche vor ihren Auftritten hatte die 22-Jährige das Unheil kommen sehen.

"Je näher die Matchtage rückten, desto voller wurde meine Hose", schrieb sie nun: "So geschah dann auch, was geschehen musste, ich versagte auf ganzer Linie."

Trotzdem gibt sich die Politik-Studentin kämpferisch. Zwar sei das Wochenende eines der schwierigsten ihrer Karriere gewesen, "aber bis jetzt habe ich mich auch immer wieder aus Krisen herausgezogen. Und das werde ich auch diesmal schaffen".

Relegationsspiel gegen Frankreich

Am 24./25. April muss die Mannschaft von Teamchefin Barbara Rittner im Relegationsspiel um den Verbleib in der Weltgruppe gegen Frankreich antreten.

Der Schauplatz des Heimspiels steht noch nicht fest.

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