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2009 gewann Sabine Lisicki in Charleston ihr erstes Turnier auf der WTA-Tour © getty

Die Berlinerin ändert ihre Meinung, führt Rittners Team gegen Frankreich nun gar wieder an. Grönefeld kommt nicht hoch.

Frankfurt/Main - Plötzlicher Sinneswandel bei Sabine Lisicki: Die Berlinerin will nun doch wieder für das deutsche Fed-Cup-Team spielen.

Die Weltranglisten-26. steht der Mannschaft von Teamchefin Barbara Rittner damit auch im Relegationsspiel um den Verbleib in der Weltgruppe am 24./25. April gegen Frankreich in Frankfurt/Main zur Verfügung.

"Sabine hat zugesagt", bestätigte Rittner am Karfreitag.

Lisicki hatte bei der 2:3-Viertelfinalniederlage in Tschechien Anfang Februar gefehlt. Als Begründung hatte die derzeit beste deutsche Spielerin seinerzeit gesagt, sie wolle sich künftig auf darauf konzentrieren, die Top 20 der Weltrangliste zu erreichen.

Keine Besserung bei Grönefeld

Zuletzt hatte die 21-jährige Lisicki bei den WTA-Turnieren in Miami und Indian Wells wegen einer Sprunggelenkverletzung aufgeben müssen. Derzeit absolviert sie ein Reha-Programm.

Dagegen fällt Anna-Lena Grönefeld gegen die Französinnen "zu 99 Prozent" (Rittner) aus.

Die 24-Jährige aus Nordhorn, die in Brünn beide Einzel gewonnen hatte, laboriert weiterhin an einem Mittelfußbruch.

Petkovic wohl als Nummer zwei

Die jüngste Kernspintomografie in dieser Woche hatte nicht die erhoffte Verbesserung gebracht.

Die Weltranglisten-63. und Mixed-Wimbledonsiegerin schlägt zwar schon wieder Bälle, belastet den verletzten Fuß dabei aber noch nicht.

Hinter Lisicki wird wohl Andrea Petkovic als Nummer zwei für Deutschland ins Rennen gehen.

Frankreich im Direktvergleich stärker

Die Darmstädterin hatte bei ihrem Einzel-Debüt im Fed Cup in Tschechien als Nummer eins beide Einzel verloren.

Rittner muss ihr Team bis zum 14. April nominieren.

Frankreich liegt im direkten Duell mit dem zweimaligen Fed-Cup-Sieger Deutschland 3:2 in Führung. Im Viertelfinale hatte die Equipe Tricolore gegen die USA mit 1:4 verloren.

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