Der ehemalige Tennis-Profi Alexander Waske ist als Kandidat für die Nachfolge des scheidenden Davis-Cup-Teamchefs Patrik Kühnen vom Deutschen Tennis-Bund (DTB) kontaktiert worden.

Der 37-Jährige bestätigte im Deutschlandfunk, dass er einen Anruf bekommen habe.

"Da wurde mit mir gesprochen, ob ich mir das grundsätzlich vorstellen kann und ob ich bis nächste Woche ein paar Vorstellungen liefern kann", sagte Waske. Er denke, dass er einer von mehreren Kandidaten sei.

Kühnen hatte am Mittwoch seinen Rückzug zum Jahresende angekündigt. Er könne sich durchaus vorstellen, die Nachfolge anzutreten, so Waske, er sei sich aber noch nicht hundertprozentig sicher:

"Ich weiß es noch gar nicht. Wenn man so was macht, dann will man so was ja nicht machen, um den Posten zu bekommen, sondern um etwas zu bewegen." Er glaube, dass "in den nächsten paar Wochen, spätestens jedoch zum Jahresende" eine Entscheidung fallen werde.

Als Leiter seiner eigenen Tennis-Akademie auf der Offenbacher Rosenhöhe dürfte es für Waske aber zu einer Interessenkollision kommen.

"Ich will und werde die Akademie nicht aufgeben", sagte er zuletzt dem SID. Weitere Kandidaten sind Rainer Schüttler, die ehemalige Nummer fünf der Welt, und der ehemalige Tour-Profi Carsten Arriens, seit zwei Jahren Teamchef des Bundesligisten TK Kurhaus Aachen, und Wunschkandidat von Philipp Kohlschreiber.

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