Teamchefin Barbara Rittner bangt um den Fed-Cup-Einsatz der angeschlagenen Angelique Kerber im Spiel gegen Gastgeber Frankreich am 9./10. Februar in Limoges.

"Natürlich mache ich mir Sorgen. Mit einer Rückenverletzung ist nicht zu spaßen. Ich hoffe, dass bei Angie nach ein paar Tagen Pause wieder alles okay ist", sagte Rittner nach der Achtelfinal-Niederlage von Kerber bei den Australian Open gegen die Russin Jekaterina Makarowa (5:7, 4:6).

Die in Melbourne an Position fünf gesetzte Kerber hatte bereits in den Tagen vor ihrem Match Schmerzen im linken unteren Rückenbereich.

Ob sich die Wimbledon-Halbfinalistin in Australien oder erst nach ihrer Rückkehr nach Deutschland einer MRT-Untersuchung unterzieht, wusste die deutsche Nummer eins unmittelbar nach ihrem Ausscheiden noch nicht. "Ich hoffe aber, dass ich beim Fed Cup wieder dabei sein kann", erklärte die 25-jährige Kerber.

Für die Partie in der Basketballhalle von Limoges sind neben der Kielerin Kerber zudem Julia Görges , Sabine Lisicki und Doppelspezialistin Anna-Lena Grönefeld nominiert. Allerdings ist auch Grönefeld derzeit angeschlagen.

Die Nummer 18 der Doppel-Weltrangliste hatte bei einer Fitnesseinheit in Melbourne eine Bänderverletzung im Sprunggelenk erlitten, kann aber gegen Frankreich wohl spielen. Andrea Petkovic wird dem Team wegen einer Meniskusverletzung definitiv fehlen.

Das DTB-Quartett muss das Duell mit Frankreich und eine weitere Begegnung gewinnen, um wieder in die Weltgruppe I der besten acht Teams zurückzukehren.

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