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Andy Roddick gewinnt gegen den Letten Ernests Gulbis © getty

Roddick erreicht bei den US Open durch den Sieg über Gulbis am 26. Geburtstag Runde 3. Davenport verpasst das "Duell der Mütter".

New York - Lokalmatador Andy Roddick hat sich selbst das schönste Geburtstagsgeschenk gemacht und nach einer über dreistündigen Nachtschicht die dritte Runde der US Open in New York erreicht.

Der Weltranglisten-Achte nährte durch das 3:6, 7:5, 6:2, 7:5 im Duell der Geburtstagskinder gegen Ernests Gulbis (Lettland) die Hoffnungen seiner Landsleute auf den ersten US-amerikanischen "Heimsieg" in Flushing Meadows seit fünf Jahren.

Im Spiel um den Einzug ins Achtelfinale trifft Roddick am Sonntag auf den Italiener Andreas Seppi.

Roddick verbrachte die ersten Stunden seines 26. Geburtstags auf dem Court des 23.700 Zuschauer fassenden Arthur-Ashe-Stadiums. Die Partie hatte wegen einer einstündigen Regenpause erst anderthalb Stunden vor Mitternacht begonnen.

Schwacher Beginn

Zum Feiern war dem Weltranglisten-Achten aber zu Beginn nicht zu Mute. French-Open-Viertelfinalist Gulbis, der am Samstag 20 Jahre alte wurde, agierte zunächst fast fehlerfrei.

Für die Wende sorgte der von den Fans lautstarke gefeierte Roddick, als er nach einem 4:5 Rückstand im zweiten Satz sechs Spiele in Folge gewann.

Australian-Open-Sieger Novak Djokovic aus Serbien überstand indes auch die zweite Runde ohne Satzverlust. Allerdings bot Qualifikant Robert Kendrick (USA) dem olympischen Bronzemedaillen-Gewinner beim 7:6 (8:6), 6:4, 6:4 lange Zeit Paroli.

Safins Traum geplatzt

Dagegen ist der Traum von Marat Safin vom zweiten US-Open-Titel nach 2000 geplatzt.

Der 28-jährige Russe unterlag dem in der Weltrangliste 29 Ränge besser platzierten Tommy Robredo (Spanien) mit 6:4, 6:7 (4:7), 4:6, 0:6.

Favoritensterben geht weiter

Bei den Frauen ging das Favoritensterben weiter. Einen Tag nach der Weltranglisten-Ersten Ana Ivanovic (Serbien) schied auch die an Nummer drei gesetzte Russin Swetlana Kusnezowa aus. Die US-Open-Siegerin von 2004 und Vorjahres-Finalistin verpasste den Sprung ins Achtelfinale durch ein 3:6, 7:6 (7:1), 3:6 gegen Katarina Srebotnik.

Die Weltranglisten-28. aus Slowenin erreichte bei ihrer zehnten Turnierteilnahme zum ersten Mal die Runde der letzten 16.

Dagegen musste sich Lokalmatadorin Lindsay Davenport 17 Jahre nach ihrem Debüt in Flushing Meadows vorzeitig verabschieden. Die 32 Jahre alte US-Amerikanerin und frühere Wimbledonsiegerin unterlag in ihrem Drittrunden-Match der Französin Marion Bartoli mit 1:6, 6:7 (3:7).

Davenport verpasst "Duell der Mütter"

Davenport, für die es voraussichtlich der letzte Auftritt in New York war, verpasste damit das mögliche "Duell der Mütter".

Bei einem Erfolg wäre sie im Achtelfinale auf die Österreicherin Sybille Bammer (6:3, 6:0 gegen Tatiana Perebiynis/Ukraine) getroffen, die eine siebenjährige Tochter hat. Davenport ist Mutter eines knapp 15-monatigen Sohnes namens Jagger.

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