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Roger Federer stand viereinhalb Jahre an der Spitze der Weltrangliste © imago

Mit viel Mühe verhindert der Schweizer Titelverteidiger gegen einen Russen sein Achtelfinal-Aus. Auch Novak Djokovic quält sich.

New York - Titelverteidiger Roger Federer hat ein Achtelfinal-Aus bei den US Open in New York in einem Fünf-Satz-Match gerade noch verhindern können.

Der Weltranglisten-Zweite aus der Schweiz benötigte für seinen 6:7 (5: 7), 7:6 (7:5), 6:3, 3:6, 6:3-Sieg gegen Igor Andrejew (Russland) und den Einzug ins Viertelfinale insgesamt 3:32 Stunden.

Muller bezwingt Dawydenko

In der Runde der letzten Acht trifft Federer am Donnerstag auf den Luxemburger Gilles Muller. Der Überraschungs-Viertelfinalist setzte seinen Siegeszug fort und schaltete den an Nummer fünf eingestuften Russen Nikolai Dawydenko 6:4, 4:6, 6:3, 7:6 (12:10) aus.

Damit ist der Weltranglisten-130. Muller nach dem Franzosen Nicolas Escude (1999) der zweite Qualifikant in der Geschichte der US Open, der so weit gekommen ist.

Muller hatte in der zweiten Runde Tommy Haas trotz 0:2-Rückstands bezwungen.

Djokovic mit Mühe

Wie der viermalige US-Open-Gewinner Federer hatte auch Vorjahresfinalist Novak Djokovic große Mühe und musste über fünf Sätze gehen. Der von Hüftproblemen geplagte Serbe rang Tommy Robredo (Spanien) 4:6, 6:2, 6:3, 5:7, 6:3 nieder.

Im Viertelfinale trifft der Australian-Open-Sieger auf Lokalmatador Andy Roddick (USA), der den Chilenen Fernando Gonzalez 6:2, 6:4, 6:1 besiegte.

Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres hatte Roddick 2003 gewonnen.

Jankovic wieder Nr. 1?

Bei den Frauen wahrte Jelena Jankovic durch den Halbfinaleinzug die Chance, am Montag die Weltranglisten-Führung von der bereits ausgeschiedenen Ana Ivanovic (beide Serbien) zu übernehmen.

Die an zwei gesetzte Jankovic beendete beim 6:1, 6:1 die Erfolgsserie von Sybille Bammer. Die 28-Jährige hatte als erste Österreicherin nach Barbara Schett (1999) das Viertelfinale in Flushing Meadows erreicht.

Schnyder ohne Chance

In der Vorschlussrunde trifft Jankovic, die noch kein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte, am Freitag auf Olympiasiegerin Jelena Dementjewa.

Die Russin ließ Patty Schnyder (Schweiz) beim 6: 2, 6:3 kaum eine Chance. Neben Jankovic und Dementjewa dürfen sich auch noch Serena Williams (USA) und die Russin Dinara Safina Hoffnung auf die Nummer eins machen.

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