vergrößernverkleinern
Dinara Safina ist die jüngere Schwester von Marat Safin © getty

Die Veranstalter fürchten Tropensturm "Hanna" - Halbfinalistin Dinara Safina höchstens ihre Gegnerinnen um Position eins.

New York - Als dritte Spielerin hat sich Dinara Safina (Russland) ungeachtet der Aufregung um Tropensturm "Hanna" in Windeseile ins Halbfinale der US Open in New York gespielt.

Die Weltranglisten-Siebte besiegte im Viertelfinale Flavia Pennetta (Italien) in 70 Minuten mit 6:2, 6:3.

In der Runde der letzten vier trifft Safina am Freitag auf Wimbledonsiegerin Venus Williams oder deren Schwester Serena Williams (USA).

Im zweiten Semifinale stehen sich die Weltranglisten-Zweite Jelena Jankovic (Serbien) und Olympiasiegerin Jelena Dementjewa aus Russland gegenüber.

Weltranglistenführung greifbar nah

French-Open-Finalistin Safina wahrte durch ihren Halbfinaleinzug die Chance, die Weltranglisten-Führung zu übernehmen.

Die besten Aussichten, die in New York früh gescheiterte Ana Ivanovic (Serbien) an der Spitze abzulösen, hat allerdings Jankovic. "Natürlich ist das immer ein Ziel. Aber ich versuche, nicht so viel darüber nachzudenken. Wenn ich gut spiele, passiert es von allein", meinte die 23-Jährige.

Neben Jankovic und Safina dürfen sich auch Dementjewa sowie Serena Williams Hoffnung auf den Platz an der Sonne machen.

Sorge "Hanna"

Sorgen bereiten dem Veranstalter indes die Wettervorhersagen für das Wochenende, die den Spielplan gehörig durcheinanderwirbeln könnte.

Ausgerechnet am Samstag sollen New York die Ausläufer des Tropensturms "Hanna", der zwischenzeitlich sogar zum Hurrikan heraufgestuft worden war, erreichen. Starke Winde und Regenfälle drohen.

Plan B

Traditionell werden am "Super Saturday" im Arthur-Ashe-Stadium die beiden Männer-Halbfinals und am Abend das Frauen-Finale ausgetragen.

Plan B sieht vor, zumindest zwei Matches parallel stattfinden zu lassen, um eine etwaige regen- und sturmfreie Zeit optimal zu nutzen. Zuletzt waren die US Open 1987 um einen Tag verlängert und erst an einem Montag beendet worden.

Qualifikant fordert Federer heraus

Jankovic und Dementjewa hatten sich bereits am Dienstag für das Halbfinale qualifiziert. Die an zwei gesetzte Jankovic, die bislang zweimal über drei Sätze gehen musste, ließ der Österreicherin Sybille Bammer beim 6:1, 6:4 kaum eine Chance. Dementjewa behielt mit 6:2, 6:3 gegen Patty Schnyder (Schweiz) die Oberhand.

Im Big Apple fiebert aber alles bereits den beiden Viertelfinal-Begegnungen der Männer am Donnerstag entgegen. Dabei fordert der sensationell als Qualifikant in der Runde der letzten acht stehende Gilles Muller (Luxemburger) Titelverteidiger Roger Federer aus der Schweiz heraus.

Lokalmatador Andy Roddick (USA), der vor fünf Jahren in Flushing Meadows triumphiert hatte, spielt gegen Australian-Open-Sieger Novak Djokovic (Serbien) um den Einzug ins Halbfinale.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel